PISA-Studie: SP wirft VP "Desavouierung" von Studien vor
Die Grünen kritisieren vor allem den Contergan-Vergleich.

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Die "Desavouierung wissenschaftlicher Studien, um den
'alles paletti'-Kurs weiterzuverfolgen" wirft SPÖ-Bildungssprecher
Erwin Niederwieser der ÖVP vor. Grund ist die Mitautorenschaft von
VP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek am PISA-kritischen Buch
"PISA zufolge PISA". Die Studie sei zwar "weit weg davon, perfekt zu
sein", meinte Niederwieser in einer Aussendung, aber sie liefere als
einzige derart umfassende Untersuchung vergleichbare Daten. "Sollen
wir uns jetzt von allen Skirennen zurückziehen, weil nur die Zeit und
nicht auch der Fahrstil oder das Outfit bewertet werden?"
Ignoranz.
Darüber hinaus ignoriere die ÖVP, dass neben PISA zahlreiche
andere relevante Bildungsstudien in dieselbe Richtung weisen und für
Österreichs Bildungssystem die gleichen Probleme ausmachen, betonte
Niederwieser. Als Beispiel nannte er die soziale Ungerechtigkeit des
Bildungssystems und den starken Zusammenhang zwischen sozialer
Herkunft und Bildungslaufbahn. Insgesamt gehöre PISA zu den
bestgeprüften Studien überhaupt. Dass die Untersuchung relevant sei,
beweise auch der Umstand, dass sich bei jedem neuen Test mehr Länder
weltweit beteiligen.
Vergleich mit Contergan-Skandal.
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