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Zuletzt aktualisiert: 20.11.2007 um 14:14 Uhr

PISA-Studie: SP wirft VP "Desavouierung" von Studien vor

Die Grünen kritisieren vor allem den Contergan-Vergleich.

Foto ©

Die "Desavouierung wissenschaftlicher Studien, um den 'alles paletti'-Kurs weiterzuverfolgen" wirft SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser der ÖVP vor. Grund ist die Mitautorenschaft von VP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek am PISA-kritischen Buch "PISA zufolge PISA". Die Studie sei zwar "weit weg davon, perfekt zu sein", meinte Niederwieser in einer Aussendung, aber sie liefere als einzige derart umfassende Untersuchung vergleichbare Daten. "Sollen wir uns jetzt von allen Skirennen zurückziehen, weil nur die Zeit und nicht auch der Fahrstil oder das Outfit bewertet werden?"

Ignoranz. Darüber hinaus ignoriere die ÖVP, dass neben PISA zahlreiche andere relevante Bildungsstudien in dieselbe Richtung weisen und für Österreichs Bildungssystem die gleichen Probleme ausmachen, betonte Niederwieser. Als Beispiel nannte er die soziale Ungerechtigkeit des Bildungssystems und den starken Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungslaufbahn. Insgesamt gehöre PISA zu den bestgeprüften Studien überhaupt. Dass die Untersuchung relevant sei, beweise auch der Umstand, dass sich bei jedem neuen Test mehr Länder weltweit beteiligen.

Vergleich mit Contergan-Skandal. De


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