BZÖ fordert "Willenserklärung" des Nationalrates gegen Moscheenbau
Grosz: Moscheenbau Thema bei der nächsten Landeshauptleutekonferenz.

Foto © APA (Symbolfoto)BZÖ Führungsspitze
Das BZÖ erwartet sich vom Nationalrat eine
"Willenserklärung" gegen den Moscheenbau. Wie BZÖ-Generalsekretär
Gerald Grosz und BZÖ-Abgeordneter Gernot Darmann bei einer
Pressekonferenz am Dienstag ausführten, will die Partei dafür eigens
einen Antrag im Parlament einbringen. Zudem wird das vom Kärntner
Landeshauptmann Jörg Haider (B) angestrebte Bauverbot für Minarette
und Moscheen auch die Landeshauptleutekonferenz beschäftigen.
Der Generalsekretär des BZÖ bekräftigte für seine Partei einmal
mehr, dass ein Verbot von Moscheen über die Bauordnung der
"sachlichste Weg" sei, um die "kulturelle Identität" des Landes zu
bewahren. Daher sollten dem "Vorreiterland Kärnten" auch alle anderen
Bundesländer Folge leisten, so Grosz. Das Parlament solle eine
"Willenserklärung" darüber abgeben, was es sich in diesem Punkt von
den Ländern erwarte. Zudem wird das Thema auf Vorschlag des Kärntner
Landeshauptmannes Jörg Haider (B) auf der Tagesordnung der nächsten
Landeshauptmannkonferenz stehen.
Der Kärntner Landeshauptmann hat ja angekündigt, über eine
Änderung der Bauordnung, des Gemeindeplanungsgesetzes und des
Ortsbildpflegegesetzes den Bau von Moscheen und Minaretten in seinem
Bundesland künftig unterbinden zu wollen. Gernot Darmann, auch
Menschenrechtssprecher des BZÖ, sekundierte dem Generalsekretär, dass
ein derartiges Verbot von Moscheen nicht die freie Religionsausübung
einschränken würde, und daher keine Menschenrechtsverletzung
darstelle.












