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    Zuletzt aktualisiert: 09.08.2007 um 14:07 Uhr

    Kelag: SPÖ fordert außerordentlich Aufsichtsrats-Sitzung

    Die Kärntner SPÖ will sich nicht mit der Strompreiserhöhung der Kelag abfinden. Sie fordert eine außerordentliche Sitzung des Kelag-Ausfichtsrates.

    Foto © APA (Symbolfoto)

    Die Kärntner SPÖ will sich auf keinen Fall mit der von der Kelag für 15. September angekündigten Erhöhung des Strompreises um 6,4 Prozent abfinden. Die Parteispitze forderte am Donnerstag die rasche Einberufung einer außerordentlichen Sitzung des Kelag-Aufsichtsrates, da die nach der Verteuerung von 3,4 Prozent im Jänner bereits zweite Anhebung des Preises "nicht nachvollziehbar und absolut inakzeptabel" sei, betonte Parteichefin Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig vor Journalisten.

    Kein Grund für Erhöhung. Der Energieversorger sei ein gesundes und gewinnträchtiges Unternehmen, für eine neuerliche Erhöhung des Strompreises gebe es überhaupt keinen sachlichen Grund, machten Schaunig und Energielandesrat Reinhart Rohr (SPÖ) geltend. Sie erinnerten daran, dass auch seitens der E-Control der Schritt der Kelag kritisiert worden sei. Die Kelag begründet die Verteuerung hingegen mit erforderlichen Stromzukäufen sowie geplanten Investitionen von einer Milliarde Euro in den kommenden zehn Jahren.

    Kritik gab es von der SPÖ auch erneut an Landeshauptmann Jörg Haider (BZÖ), der sich im Gegensatz zu den vergangenen Preiserhöhungen der Kelag in seiner Eigenschaft als Eigentümervertreter diesmal auffallend ruhig verhalte. Eine der Ursachen dafür sei laut Schaunig wohl die Förderung des Energieversorgers für den SK Austria Kärnten. Schaunig: "Für uns ist es absolut inakzeptabel, dass es zu einer Strompreiserhöhung kommt, solange Millionen für Fußball-Sponsoring ausgegeben werden."

    Sonderlandtagssitzung. Derartige Gedankengänge weist das BZÖ hingegen zurück. Klubchef Kurt Scheuch warf am Donnerstag der SPÖ vielmehr vor, die Kelag und damit das Land Kärnten schlecht machen zu wollen. Für Donnerstagabend stand eine von der SPÖ beantragte Sonderlandtagssitzung zum Thema Strompreiserhöhung auf dem Programm, wobei sich die Sozialdemokraten aber zum Großteil mit beschränkten Redezeiten zu diversen Anträgen bescheiden müssen. Das BZÖ hat nämlich turnusmäßig das Vorschlagsrecht für die Aktuelle Stunde und den Aufschwung im Tourismus als Thema gewählt.


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