Zahl der Beamten sinkt, Pensionen aber kaum
Regierung beharrt auf Pragmatisierungsstopp.
Die Bemühungen der Bundesregierung, die Zahl der Beamten nicht explodieren zu lassen, zeigen langsam Wirkung: Nach einem absoluten Höchststand im Jahr 1997, damals gab es 115.575 Bundesbeamte, ist deren Zahl mittlerweile auf 88.218 gesunken. Das ist einerseits auf mehrere Schritte zur Senkung der Zahl der Beamten, aber auch auf einen Stopp bei den Pragmatisierungen zurückzuführen, zu einem beträchtlichen Teil aber auch aus Ausgliederungen.
Keine Reduktion gab es in jenen Bereichen, wo nach wie vor pragmatisiert wird - etwa bei Richtern, Staatsanwälten, bei der Exekutive und beim Bundesheer. Ähnliches gilt für die Vertragsbediensteten: Sieht man von den Ausgliederungen (etwa der Universitäten) ab, ist deren Zahl ziemlich konstant, derzeit - bei rund 42.000 - aber mit leicht steigender Tendenz.
Pensionisten.
Anders dagegen die Zahl der Pensionisten: Die Zahl der "Ruhegenussbezieher", wie sie offiziell heißen, stieg von 52.019 im Jahr 1997 konstant auf 63.684 im Jahr 2005 an. Auch wenn es seither einen leichten Rückgang gibt, ist nicht von einem Trend zu sprechen: In den kommenden Jahren gehen starke Geburtenjahrgänge in Pension.
Zäh und hart.
Beamtenministerin Doris Bures stellte für den Herbst "zähe und harte" Gehaltsverhandlungen in Aussicht, die gute Konjunktur dürfe nicht zur kostenmäßigen Aufblähung der öffentlichen Verwaltung führen. Die Gewerkschaft hatte "kräftige Lohnforderungen" angekündigt.












