Kritik an Jet-Stückzahl-Reduktion bei Empfang
Minister Bartenstein bekräftigte, dass er die Entscheidung für den Eurofighter heute genauso noch einmal treffen würde.

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Beim Empfang des ersten österreichischen Eurofighters am
Donnerstag in Zeltweg war auch deutliche Kritik an der von
Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) erwirkten Reduktion der
Stückzahl von 18 auf 15 zu vernehmen.
"Faktum". Streitkräftekommandant, Generalleutnant Günter Höfler, sprach von einem "Faktum", dass man akzeptieren müsse. Er appellierte, die im Wahlherbst 2006 besonders intensiv geführte Negativ-Diskussion über die Eurofighter-Beschaffung zu beenden. Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP) sprach von einem "großen Tag" für Österreich.
Erleichterung groß. Nach den jahrelangen Diskussionen rund um die Abfangjäger sei die Erleichterung über die Abnahme des ersten Jets groß, sagte Höfele im Gespräch mit Journalisten. Die Stückzahlreduktion nehme man zur Kenntnis. Entscheidend sei jetzt, den Blick nach vorne zu richten und für die bestmögliche Luftraumüberwachung zu sorgen. Die Diskussionen seien dem Ansehen des Bundesheeres nicht förderlich gewesen und hätten sich negativ auf die Motivation und Stimmung ausgewirkt.
Motivationsversuche. Der Kommandant versuchte die Soldaten zu motivieren und zeigte sich überzeugt, dass viele Österreicher in Zukunft auf die neuen Flieger stolz sein werden, so Höfler, der das aus Deutschland eingeflogene Gerät "mit Freude" übernahm. Auch Minister Bartenstein appellierte "vor allem an diejenigen,
die heute nicht kommen konnten oder wollten", nun den Blick nach
vorne zu richten, sagte er, offenbar in Anspielung auf den fehlenden
Verteidigungsminister Darabos.
Features
"Bestes Gerät"
Bartenstein bekräftigte, dass er die Entscheidung für den Eurofighter heute genauso noch einmal treffen würde. Es habe sich mehr als bestätigt, dass der Eurofighter "das beste und das richtige Gerät" sei.












