BZÖ urgiert kilometerabhängige Pendlerbeihilfe
Haider: Gusenbauer im Kampf gegen soziale Kälte "oberster Kühlschrank".

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Das BZÖ verlangt weiterhin ein Abgehen von der Pendlerpauschale und eine Beihilfe entsprechend den tatsächlich gefahrenen Kilometern zum und vom Arbeitsplatz. Das Autofahren werde unter der neuen Regierung empfindlich teurer, sagte am Montag der orange Abgeordnete und Ex-Staatssekretär Sigisbert Dolinschek vor Journalisten in Klagenfurt. Landeshauptmann Jörg Haider attackierte Bundeskanzler Alfred Gusenbauer wegen der Erhöhung der Mineralölsteuer und der Sozialversicherungsbeiträge sowie der Vignettenverteuerung.
Soziale Kälte bekämpfen.
Der SPÖ-Chef habe im Wahlkampf versprochen, den Wohlstand gerechter zu verteilen und die soziale Kälte zu bekämpfen. Davon sei laut Haider aber nichts zu bemerken: "Ich wundere mich, dass der Chef einer Partei, die die soziale Kälte bekämpfen will, jetzt oberster Kühlschrank ist und täglich neue Eiswürfel für die Bevölkerung erzeugt."
1,5 Millionen Pendlern. Dolinschek wies darauf hin, dass von den rund 1,5 Millionen Pendlern in Österreich 600.000 auf ein Auto angewiesen seien. Vor allem die Bevölkerung auf dem Land müsse wegen fehlender öffentlicher Verkehrsmittel oder zu langwieriger Anreise zum Arbeitsplatz auf das eigene Auto zurückgreifen. Eine Pendlerpauschale werde aber dem tatsächlichen finanziellen Aufwand zumeist nicht gerecht, meinte der Kärntner Nationalratsmandatar.












