Fidel Castro: "Bush hat mir meinen Tod angeordnet"
Der kubanische Staatschef Fidel Castro hat US-Präsident George W. Bush vorgeworfen, ihm nach dem Leben zu trachten.

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Der kubanische Staatschef Fidel Castro hat US-Präsident George W. Bush vorgeworfen, ihm nach dem Leben zu trachten. "Ich bin nicht der erste und werde nicht der letzte sein, dessen Tod Bush angeordnet hat", schrieb der 80-Jährige am Montag in einem weiteren Zeitungsbeitrag von seinem Krankenbett aus, ohne jedoch weitere Einzelheiten zu nennen.
"Bin eben Hardliner". Darin berichtet er weiter, auf die Frage einer "wichtigen Persönlichkeit" zu seiner Kuba-Politik habe Bush geantwortet: "Ich bin ein Hardliner und warte nur auf Castros Tod".
Schwere Operation. Castro hatte sich im vergangenen Juli einer schweren Darmoperation unterziehen müssen. Die Amtsgeschäfte übernahm vorübergehend sein Bruder Raúl. In den vergangenen Wochen meldete sich der Revolutionsführer jedoch mit einer Reihe von Zeitungsartikeln wieder zurück.
Erste Operation nicht erfolgreich. Wiederholt nutzte er sie zu Angriffen auf Bush. In der vergangenen Woche aber äußerte er sich erstmals auch selbst zu seinem Gesundheitszustand: Als Grund für den langwierigen Genesungsprozess gab er an, dass die medizinischen Eingriffe zunächst wenig erfolgreich gewesen seien.
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Fidel Castro
Fidel Alejandro Castro Ruz: Geboren am 13. August 1926 in Birán bei Mayarí in der damaligen kubanischen Provinz Oriente.
Seit 1959 kubanischer Regierungschef, seit 1976 Staatspräsident.












