Exekutionsverfahren gegen das BZÖ?
Laut einem Bericht des "Standard" ist vom Bezirksgericht Innere Stadt die Bewilligung einer Fahrnis- und Forderungsexekution gegen das BZÖ erteilt worden. Bundesgeschäftsführer Eccer weist aber die Darstellung zurück.

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Nach den parteiinternen Turbulenzen um angeblich
finanzielle Probleme des BZÖ gibt es nun erneut Aufregung um die
Finanzen des Bündnisses. Laut einem Bericht des "Standard"
ist vom Bezirksgericht Innere Stadt die Bewilligung
einer Fahrnis- und Forderungsexekution gegen das BZÖ erteilt worden.
Dabei soll es um 1.400 Euro gehen, inklusive Nebenkosten und Zinsen
belaufe sich der Betrag auf rund 1.700 Euro. Dieser soll jetzt durch
Pfändung hereingebracht werden. Der für die BZÖ-Finanzen zuständige
Bundesgeschäftsführer Arno Eccer wies die Darstellung gegenüber der
APA zurück, offenbar handle es sich um eine
"Drittschuldnergeschichte", er habe seine Juristen mit der Prüfung
des Falles beauftragt.
Offene Rechnung.
Laut "Standard" wandte sich das Gericht mit seiner Forderung an
die Republik Österreich, vertreten durch das Bundeskanzleramt.
Offensichtlich sollen die Ansprüche jetzt aus Mitteln der
Parteienförderung für das BZÖ abgedeckt werden, schreibt die Zeitung.
Antragsteller ist die Laimer Autohaus GesmbH, ein Autohaus in der
Steiermark. Die offene Rechnung stammt aus dem Sommer des vergangenen
Jahres zur Zeit des Wahlkampfs. Besitzer des Autohauses ist ein
gewisser Alexander Laimer - laut "Standard" Schwiegersohn des
BZÖ-Abgeordneten Veit Schalle.
"Drittschuldnergeschichte."
Eccer stellt eine Verbindung mit dem BZÖ in Abrede. Die Exekution
betreffe jemanden, der gar nichts mit dem BZÖ zu tun habe, sagte er
am Freitag gegenüber der APA. "Wir sind mit dem Autohaus Laimer in
keiner Geschäftsbeziehung." Das BZÖ habe bereits seine Juristen
eingeschalten, es handle sich wohl um eine
"Drittschuldnergeschichte", so Eccer. Es werde hier jemand verfolgt,
"bei dem vermutet wurde, dass diese Person bei uns im
Dienstnehmerverhältnis ist, was diese nicht ist und auch nicht war",
so der Bundesgeschäftsführer.
Features
Partei
Nach der Abspaltung vom rechten Flügel der FPÖ wurde das BZÖ im April 2005 unter der Führung des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider gegründet. Derzeitiger Obmann der Partei ist Peter Westenthaler.
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Wiener BZÖ
Nachdem Günther Barnet von der
Partei ausge-
schlossen und als Landesobmann abgesetzt wurde, hat
BZÖ-Obmann Peter Westenthaler Helena
Partik-Pable mit der interimistischen Führung der Wiener Landesgruppe
betraut.
Barnet selbst sieht sich weiterhin
als Chef des Wiener BZÖ.












