Zoellick soll angeblich neuer Weltbankpräsident werden
Der frühere stellvertretende US-Außenminister Robert B. Zoellick soll nach einem Vorschlag von George W. Bush am Mittwoch als Wolfowitz-Nachfolger nominiert werden.

Foto © APARobert B. Zoellick
Der frühere stellvertretende
US-Außenminister Robert Zoellick soll neuer Weltbankpräsident werden,
wie ein hoher Regierungsbeamter am Dienstag in Washington mitteilte.
Präsident George W. Bush werde die Nominierung am Mittwoch offiziell
bekannt geben. Zuvor hatte es schon geheißen, die US-Regierung werde
noch in dieser Woche einen Nachfolger für den zurückgetretenen
Weltbankchef Paul Wolfowitz benennen.
Rücktritt.
Wolfowitz hat Mitte Mai seinen Rücktritt zum 30. Juni erklärt. Er
zog damit die Konsequenzen aus der wachsenden Kritik an einer
Gehaltserhöhung für seine Freundin, die nach seinem Amtsantritt von
der Weltbank zum US-Außenministerium versetzt wurde.
Bushs Vorschlag.
Traditionell steht ein Amerikaner an der Spitze des
Weltfinanzinstituts. Bei der Nominierung von Wolfowitz im Jahr 2005
hatte Bush viele europäische Regierungen vor den Kopf gestoßen, weil
der damalige stellvertretende US-Verteidigungsminister bis dahin nur
als Architekt des Irak-Kriegs bekannt war. Dagegen stößt die
Nominierung des früheren Handelsbeauftragten Zoellick nach Angaben
des Gewährsmannes bei Bushs Vorschlag muss vom Direktorium der
Weltbank bestätigt werden.















