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    Zuletzt aktualisiert: 15.05.2007 um 09:16 Uhr

    Mittel gegen junge Trinker

    Ein Sonderkommando zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs Jugendlicher stößt bei der Polizei auf Ablehnung.-Experten bauen auf ein Modell aus der Südoststeiermark.

    Foto © Reuters

    Wenn es nach den Vorstellungen der ÖVP geht, soll die Polizei eine Sondereinheit stellen, die dem Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen - sprich: dem Komatrinken - den Kampf ansagt. Wie Klubobmann Christopher Drexler gestern bekräftigte, gehe es schlicht um die Einhaltung bestehender Gesetze, Die SPÖ gibt sich hier bekanntlich skeptisch.

    Experten. Auch Experten im steirischen Landespolizeikommando (LPK) halten nichts von dieser Forderung. "Sondereinheiten gehen zu Lasten des normalen Dienstes. Die Leute fehlen auf den Dienststellen", so Oberst August Feyerer, Pressesprecher im LPK. Er weist darauf hin, dass die Polizei ohnehin schon längst tätig geworden sei. Ein Modell aus der Südoststeiermark habe sich bewährt und werde sukzessive auch in anderen Bezirken umgesetzt.

    Erfinder. Der Erfinder dieses Modells ist der Feldbacher Bezirks-Polizeikommandant Franz Fasching. Schon vor zwei Jahren hatte er gemeinsam mit den Kollegen aus den Bezirken Fürstenfeld und Radkersburg im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen die Initiative ergriffen. "Wir haben uns bezirksübergreifend zusammengeschlossen und starten ein bis zweimal im Jahr gezielte Schwerpunktationen", erklärt Fasching.

    Kontrollen. Unabhängig führen zwei zivile Beamte ständig Kontrollen durch. Teilweise arbeiten diese Beamten verdeckt. Die Polizisten werden aber nicht nur bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz tätig, sondern setzen auch Präventivmaßnahmen. "Es gibt laufend Gespräche mit Wirten und Jugendlichen", so Fasching.

    Behörden und Wachdienste. Behörden und Wachdienste seien in dieses zukunftsweisende Modell ebenfalls eingebunden, so der Polizeichef des Bezirkes Feldbach. Überhaupt: "Der Jugendschutz ist bei uns Teil des Sicherheitskonzeptes. Die Erfahrungen, die wir in den beiden Jahren gemacht haben, sind absolut positiv. Wir gehen weiterhin diesen Weg."

    Mix-Getränke. Die beiden zivilen Jugendschutz-Beamten, die auch im normalen Exekutivdienst tätig sind, legen ihr Augenmerk bei den Kontrollen vor allem auch auf Mix-Getränke. Jugendlichen sind häufig der Meinung, dass Mixgetränke erlaubt sind. Fasching: "Das ist ein großer Irrtum. Mixgetränke sind für Jugendliche ebenfalls verboten. Der Oberste Gerichtshof hat das festgestellt."

    HANS BREITEGGER, HANNES KÜBECK, BERND THURNER

    Fakten

    Wolfgang Kasic, stellvertretender VP-Klubobmann, forderte eine Polizei-Sondereinheit, um dem Alkoholmissbrauch von Jugendlichen den Riegel vorzuscheiebn. Diese soll aus fünf bis zehn Beamten bestehen.

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