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Zuletzt aktualisiert: 02.05.2007 um 15:16 Uhr

Staatssekretärin will Forschungsquote in Kärnten erhöhen

Christa Kranzl: "In Bezug auf Forschung und Entwicklung sehr gut positioniert." Zugang zu Fördergeldern für Klein- und Mittelbetriebe erleichtern.

Staatssekretärin Christa Kranzl

Foto © ReutersStaatssekretärin Christa Kranzl

Die Forschungsquote in Kärnten soll bis 2010 auf über drei Prozent angehoben werden, kündigte Forschungsstaatssekretärin Christa Kranzl (SPÖ) am Mittwoch in Klagenfurt an. Derzeit liege die Quote bei 2,12 Prozent. "Kärnten ist in Bezug auf Forschung und Entwicklung sehr gut positioniert", meinte Kranzl. Im Österreichvergleich liege das südlichste Bundesland derzeit hinter der Steiermark und Wien an dritter Stelle.

Zugang vereinfachen. Man habe in Kärnten bereits erkannt, dass "Forschung nicht nur um der Forschung Willen" betrieben werden dürfe, sondern auch "in Unternehmen umgesetzt" werden müsse, sagte die SPÖ-Politikerin vor Journalisten. Kranzl will auch den Zugang zu Forschungsförderungen für Klein- und Mittlere Unternehmen (KMU) vereinfachen. Derzeit gebe es diesbezüglich "viel zu wenig Informationen" in diesem Bereich.

Frauen fördern. Gefördert werden sollen in Zukunft besonders Frauen, die als Forscherinnen Karriere machen wollten. Kranzl will bereits in den untersten Bildungsstufen Aufklärungsarbeit in diesem Sinne betreiben. Mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie hätten nämlich Wissenschaftlerinnen derzeit noch die gleichen Probleme wie Frauen in anderen Branchen, meinte Kranzl.


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