Staatssekretärin will Forschungsquote in Kärnten erhöhen
Christa Kranzl: "In Bezug auf Forschung und Entwicklung sehr gut positioniert." Zugang zu Fördergeldern für Klein- und Mittelbetriebe erleichtern.

Foto © ReutersStaatssekretärin Christa Kranzl
Die Forschungsquote in Kärnten soll bis 2010
auf über drei Prozent angehoben werden, kündigte
Forschungsstaatssekretärin Christa Kranzl (SPÖ) am Mittwoch in
Klagenfurt an. Derzeit liege die Quote bei 2,12 Prozent. "Kärnten ist
in Bezug auf Forschung und Entwicklung sehr gut positioniert", meinte
Kranzl. Im Österreichvergleich liege das südlichste Bundesland
derzeit hinter der Steiermark und Wien an dritter Stelle.
Zugang vereinfachen.
Man habe in Kärnten bereits erkannt, dass "Forschung nicht nur um
der Forschung Willen" betrieben werden dürfe, sondern auch "in
Unternehmen umgesetzt" werden müsse, sagte die SPÖ-Politikerin vor
Journalisten. Kranzl will auch den Zugang zu Forschungsförderungen
für Klein- und Mittlere Unternehmen (KMU) vereinfachen. Derzeit gebe
es diesbezüglich "viel zu wenig Informationen" in diesem Bereich.
Frauen fördern.
Gefördert werden sollen in Zukunft besonders Frauen, die als
Forscherinnen Karriere machen wollten. Kranzl will bereits in den
untersten Bildungsstufen Aufklärungsarbeit in diesem Sinne betreiben.
Mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie hätten nämlich
Wissenschaftlerinnen derzeit noch die gleichen Probleme wie Frauen in
anderen Branchen, meinte Kranzl.












