Aktionen gegen Gesamtschule
VP startet Kampagne und sammelt Unterschriften.

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Wie sein neuer ÖVP-Bundesparteichef Wilhelm Molterer fügt sich auch der Kärntner Obmann Josef Martinz in das Unvermeidliche: "Dann versuchen wir es halt", sagt er zu den geplanten Pilotprojekten für die Gesamtschule in Kärnten. Grundsätzlich bleibt die Volkspartei aber bei ihrer strikten Ablehnung der Gemeinsamen Schule der Zehn- bis Fünfzehn-Jährigen. Man will am derzeitigen differenzierten Schulsystem festhalten. Das wurde gestern in einer Parteivorstandssitzung bekräftigt. Nicht nur das: Die ÖVP will gegen die Gesamtschule "mobil machen", so Martinz. Es sollen Unterschriftenaktionen gestartet und Informationskampagnen durchgeführt werden.
Kleinschulen. Sorge hegt die ÖVP auch wegen der Kleinschulen am Land. Schulreferent Uwe Scheuch (BZÖ) plane laut Martinz einen "Anschlag": Durch die Festlegung neuer Klassen-Teilungszahlen würden viele Klassen "verschwinden". Scheuch empfahl Martinz, "zuerst zu denken", entgegnete in der Sache den Vorwürfen aber nichts.












