Dalai Lama populärer als Papst Benedikt XVI.
Der Dalai Lama ist in Deutschland populärer als der Papst. Das hat eine TNS-Umfrage im Auftrag des Hamburger Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ergeben.

Foto © APDer Dalai Lama hat gut lachen
44 Prozent der Befragten
nannten das tibetische Exil-Oberhaupt als Vorbild, 42 Prozent den aus
Deutschland stammenden Papst Benedikt XVI. Unter den Jüngeren und
Gebildeteren liegt der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete 14.
Dalai Lama, Tenzin Gyatso, der kommenden Donnerstag in Hamburg einen
zehntägigen Deutschland-Besuch beginnt, klar vorne.
Frieden.
In diesen Gruppen glaubt die Hälfte aller Befragten, dass der von
den chinesischen Kommunisten aus seiner Heimat vertriebene
buddhistische Gottkönig auch Ratschläge fürs Leben bereithalten
könnte. Auf die Frage nach der "friedlichsten" Religion führt laut
"Spiegel" die fernöstliche Glaubenslehre mit 43 zu 41 Prozent vor dem
Christentum. Der Islam bringe es in dieser Aufstellung nur auf ein
Prozent.
Features
Papstbesuch in Mariazell
Fotoserie
Papst-Wahl
Am 19. April 2005 wählten die Kardinäle den Kardinaldekan Joseph Ratzinger zum
Nachfolger des am 2. April 2005 verstorbenen Papstes Johannes Paul
II.
Der 265. Nachfolger des heiligen Petrus nahm den Namen Benedikt
XVI. an.
Nach dem aus Utrecht stammenden Papst Hadrian VI. gab es nach 482 Jahren damit wieder einen Deutschen auf dem Stuhl
Petri.














