Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 19. April 2014 11:28 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    14 Schülerinnen in Nigeria Flucht gelungen Bouteflika zum Wahlsieger in Algerien erklärt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel 14 Schülerinnen in Nigeria Flucht gelungen Bouteflika zum Wahlsieger in Algerien erklärt
    Zuletzt aktualisiert: 10.07.2013 um 15:12 UhrKommentare

    Haftbefehl gegen Chef der ägyptischen Muslimbrüder

    Foto © APA

    Die ägyptische Staatsanwaltschaft hat am Mittwoch einen Haftbefehl gegen das Oberhaupt der islamistischen Muslimbruderschaft Mohammed Badie erlassen. Ihm werde vor dem Hintergrund der Unruhen von Montag, bei denen nach letzten Informationen 55 Menschen ums Leben kamen, "Anstachelung zur Gewalt" vorgeworfen, berichtete die staatliche ägyptische Nachrichtenagentur MENA.

    Haftbefehle gebe es auch gegen weitere hochrangige Muslimbrüder, etwa Badies Vize Mahmoud Ezzat sowie die Spitzen der Muslimbrüderpartei "Freiheit und Gerechtigkeit" Essam el-Erian und Mohammed el-Beltagi, hieß es weiter.

    Ein Sprecher der Muslimbrüder erklärte in einer ersten Reaktion, Badie und seine Kollegen seien noch nicht festgenommen worden. Bei den gegen sie erhobenen Vorwürfen handle es sich um einen Versuch, den Protest auseinanderzubrechen.

    Der neue ägyptische Ministerpräsident Hazem al-Beblawi stellt sich indes auf eine schwierige Regierungsbildung ein. Eine Woche nach dem Sturz von Präsident Mursi soll die neue Übergangsregierung Gestalt annehmen. Beblawi kündigte an, er werde im Laufe des Mittwochs mit der Bildung des Kabinetts beginnen. Die Muslimbrüder lehnten Mittwochfrüh eine Regierungsbeteiligung allerdings bereits ab.

    Das neue Kabinett werde voraussichtlich keine uneingeschränkte Zustimmung aller politischen Lager erhalten, räumte Beblawi ein. Aber er werde die öffentliche Meinung berücksichtigen und versuchen, den Erwartungen der Menschen gerecht zu werden. "Es gibt immer mehr als eine Alternative, man kann es nicht allen recht machen", sagte er nach dem Nein der Muslimbrüder zu einer Regierungsbeteiligung der Nachrichtenagentur Reuters.

    Unterdessen erklärte das ägyptische Außenministerium, der vom Militär abgesetzte Ex-Präsident Mursi befinde sich an einem sicheren Ort und werde nicht gerichtlich verfolgt.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Streik in Salvador beendet

      Während des mehrtägigen Ausstandes hatte die Hauptstadt des Bundesstaate...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf 

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      100 Jahre 1. Weltkrieg

      Kriegsgegner, Frontlinien und die wichtigsten Kriegsschauplätze. Die Fakten auf einen Blick.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang