"Moment großen Schmerzes"
Vize-Präsident Nicolas Maduro bezeichnete den Tod des seit 14 Jahren an der Spitze des venezolanischen Staates stehenden Politikers am Dienstag als "die tragischste und bedrückendste Information die wir unserem Volk mitteilen können". "Unser Comandante President Hugo Chávez Frias ist heute um 16.25 Uhr (21.55 Uhr MEZ) gestorben", erklärte er weiter, "es handelt sich um einen Moment großen Schmerzes".
Der Vize-Präsident rief seine Landsleute zur Besonnenheit auf. "Im immensen Schmerz dieser historischen Tragödie, die unser Vaterland berührt, rufen wir alle Landsleute auf, Wächter des Friedens, der Liebe, des Respekts und der Ruhe in diesem Vaterland zu sein", sagte er in seiner Rundfunkansprache.
Erst im Oktober war Chávez mit 54 Prozent der Stimmen erneut für eine siebenjährige Amtszeit wiedergewählt worden. Offiziell angelobt werden konnte er jedoch bis zu seinem Tod nicht. Zur geplanten Amtseinführung am 10. Jänner 2013 lag Chávez, noch schwer angeschlagen nach seiner Krebsoperation, in einem Krankenhaus im befreundeten Kuba.
Bereits damals wurden die Spekulationen über einen möglichen Tod des Comandante immer lauter. Als der 58-Jährige dann am 18. Februar aus Kuba zurückkehrte und in eine Militärkrankenhaus nach Caracas verlegt wurde, beruhigte sich die Stimmung vorübergehend. Mit dem Tod des "Comandante" werden in Venezuela Neuwahlen fällig, die laut Verfassung binnen 30 Tagen abgehalten werden müssen.
















