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    Zuletzt aktualisiert: 06.03.2013 um 05:10 UhrKommentare

    Kritik an neuen Rauchmeldern

    Rauchmelder, die das Land verteilte, geraten nun erneut in Kritik. Nutzer klagen, dass die Gerät nach nur vier Monaten den Geist aufgeben.

    Wohnbauträger setzen bei Rauchwarnmeldern auf Geräte, die mindestens zehn Jahre lang funktionieren

    Foto © Fotolia Wohnbauträger setzen bei Rauchwarnmeldern auf Geräte, die mindestens zehn Jahre lang funktionieren

    10.000 Rauchwarnmelder haben Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Harald Dobernig (beide FPK) im Oktober 2012 verteilt. Was die Politiker als "Quantensprung in der Sicherheit" anpreisten, lockte zahlreiche Kärntner. Unter ihnen Leser, die sich jetzt ernüchtert an die Kleine Zeitung wenden: "Der Rauchmelder funktioniert nach nur vier Monaten nicht mehr!"

    Damit bestätigt sich, was Experten schon zu Beginn der Aktion bekrittelten: Dass die Rauchwarnmelder des Landes nicht den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen würden. Vor allem der sehr kurze Testzyklus, bei dem man alle sieben Tage einen Testknopf drücken muss, wurde als "realitätsfern" und Schwachstelle der "Dörfler-Rauchwarnmelder" bezeichnet. Leser der Kleinen Zeitung fanden weitere Schwächen und meldeten sie prompt: Die mitgelieferte Batterie hält offenbar keineswegs die erwartete Lebensdauer von einem Jahr. Und bei Rauchentwicklung würden sie gar nicht Alarm geben, wie Experimente ergeben würden.

    Zumindest diesen Kritikpunkt kann Harry Geissler relativieren. Der Kommandant der Villacher Hauptfeuerwache wurde selbst von Bekannten darauf hingewiesen, dass die "Landes-Rauchwarnmelder" nicht anspringen würden, wenn man Zigarettenrauch auf sie bläst. "Das ist absicht. Die Melder sind nicht so leicht auszulösen, weil im Zigarettenrauch nicht gleich viele Schwelstoffe vorkommen wie bei einem Brand." Selbst würde Geissler so einen Rauchwarnmelder nicht bei sich zu Hause installieren, weil sie am "untersten Qualitätslevel" liegen würden. Er empfiehlt Melder mit Zehn-Jahres-Batterien.

    Profis verzichten

    Auf Nummer sicher gehen auch große Kärntner Wohnbauträger wie die Fortschritt-Siedlungsgenossenschaft. 15.000 Rauchwarnmelder muss sie bis Jahresmitte in den bestehenden Mietwohnungen installieren. Dabei setzt man auf Qualität: "Wir haben uns für Geräte entschieden, die über Batterien mit elf Jahren Lebensdauer verfügen. Außerdem werden sie jedes Jahr von einer Fachfirma gewartet und getestet", sagt der Technische Direktor Franz Armbrust. Billig-Produkte waren für ihn keine Option: "Das wäre ein immenser Aufwand für die Hausverwaltung gewesen." Außerdem wolle man das juristische Risiko nicht eingehen.

    JOSEF PUSCHITZ

    Foto

    Foto © KK

    Diese Rauchmelder verteilten Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig im Herbst 2012Foto © KK

    Bauordnung neu

    Rauchwarnmelder sind seit der Novellierung der Kärntner Bauordnung in Wohnräumen, Fluren und Wohnküchen verpflichtend anzubringen. Spätestens Ende Juni 2013 müssen in 240.000 Kärntner Haushalten eine Million dieser Rauchwarnmelder installiert sein. Seit Jahresbeginn sind die Melder auch für Neubauten Pflicht.

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