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    Ausnahmezustand in Sinai nach blutigen Anschlägen Berlusconi hat Politik noch nicht satt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Ausnahmezustand in Sinai nach blutigen Anschlägen Berlusconi hat Politik noch nicht satt
    Zuletzt aktualisiert: 06.03.2013 um 08:36 UhrKommentare

    Neue Krawalle in Ägypten

    Die ägyptische Hafenstadt Port Said kommt nicht zur Ruhe: Am Dienstag gab es erneut gewaltsame Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizisten in der Stadt im Nordosten des Landes. Demonstranten warfen Brandsätze auf Beamte, die ihrerseits Tränengas einsetzten.

    Foto © APA

    Auch in der Innenstadt von Kairo lieferten sich einige Dutzend Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei.

    In Port Said kommt es seit Tagen zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. In der Nacht zum Montag hatte es tödliche Ausschreitungen gegeben, bei denen insgesamt sechs Menschen starben, darunter drei Polizisten. Das Gesundheitsministerium zählte seit Montag 130 Verletzte. Bei den Protesten mischt sich die Wut auf die Regierung der Islamisten mit der Empörung über die Todesurteile gegen 21 Männer aus Port Said. Sie waren im Jänner wegen der Tötung von Fans des Kairoer Fußballclub Al-Ahly vor einem Jahr zum Tode verurteilt worden. Die Urteile gegen die restlichen 52 Angeklagten werden am Samstag erwartet.

    Urteil für "Augen-Schützen"

    Ein Strafgericht in Kairo verurteilte unterdessen einen als "Augen-Schützen" berüchtigten Polizeioffizier zu drei Jahren Haft. Der Offizier der Ordnungspolizei hatte am 19. November 2011 während einer Protestaktion in Kairo sechs Demonstranten getötet, indem er mit einem Schrotgewehr gezielt auf ihre Augen schoss. Der Richter ordnete an, dass ein anderes Gericht über eine ebenfalls anhängige Zivilklage gegen den Offizier entscheiden soll.

    Das säkulare Oppositionsbündnis Nationale Rettungsfront bekräftigte am Dienstag indes seine Entscheidung, den Urnengang im April zu boykottieren. In einer Situation, in der Aktivisten der Opposition um ihr Leben fürchten müssten, sollte man keine Wahlen abhalten, teilte ein Sprecher mit. An den geplanten Parlamentswahlen werden sich wohl fast ausschließlich islamistische Parteien beteiligen.

    Der Sprecher des Oppositionsbündnisses Nationale Rettungsfront gab dem Innenministerium die Verantwortung für den Tod von mehreren jungen Aktivisten, die zuletzt tot aufgefunden worden waren. In mehreren Fällen würden Todesursachen verschleiert. "Sie sagen, er wäre gegen einen Bus oder ein Auto gelaufen, aber in Wirklichkeit wurde er in Polizeigewahrsam zu Tode gefoltert", fasste der Sprecher die Strategie der Sicherheitskräfte zusammen.

    Quelle: APA

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