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    Zuletzt aktualisiert: 22.02.2013 um 04:51 UhrKommentare

    Irans Urananreicherung verstärkt Befürchtungen

    Foto © APA

    Die Fortschritte des Iran bei der Urananreicherung verstärken international die Sorge vor einer möglichen atomaren Bewaffnung des Landes. Die US-Regierung sieht in der Installation verbesserter Zentrifugen eine weitere Verletzung der Anforderungen des Weltsicherheitsrats. Nach Ansicht des israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu ist Teheran der Möglichkeit zum Bau einer Atombombe näher denn je.

    Die Internationale Atomenergiebehörde IAEO hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass der Iran neue effizientere Zentrifugen für die Urananreicherung in einer Atomanlage in Natans installiere. "Es wäre eine weitere Provokation", sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland. "Wir haben es bereits früher erlebt, dass das Land kurz vor diplomatischen Gesprächen neue Aktivitäten ankündigt."

    Die sogenannte 5+1-Gruppe aus den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates und Deutschland will am kommenden Donnerstag in Kasachstan neue Gespräche mit dem Iran über sein umstrittenes Atomprogramm aufnehmen. Dabei wollen sie Teheran auch ein neues Angebot unterbreiten.

    Netanyahu bezeichnete den IAEO-Bericht als "sehr ernst". Der Iran sei heute näher als jemals zuvor daran, über genügend angereichertes Material zum Bau einer Atombombe zu verfügen. Der Iran steuere mit seiner Urananreicherung rasch auf eine "rote Linie" zu, hieß es in einer Erklärung.

    Gemeint ist die "rote Linie", die Netanjahu bei seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung im September 2012 aufgezeigt hat. Sie markiert den Zeitpunkt, ab dem der Iran nach Ansicht Netanjahus notfalls gewaltsam vom Bau der Atombombe abgehalten werden müsse. Viele Staaten verdächtigen das islamische Land seit Jahren, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie an Nuklearwaffen zu arbeiten.

    Quelle: APA

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