ÖVP und Team Stronach starteten Wahlkampf in NÖ

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In Niederösterreich hat am Donnerstagabend die heiße Phase des Wahlkampfes für die Landtagswahl am 3. März begonnen. Die ÖVP mobilisierte in Schwechat, das Team Stronach in Tulln die Anhängerschaft. Landeshauptmann Pröll bezeichnete vor 4.000 Menschen den 3. März als Tag der Entscheidung über den künftigen Weg des Bundeslandes. Frank Stronach griff vor 1.500 Gästen v.a. die ÖVP und Pröll an.
Pröll versprach, seine Partei stehe für Arbeit, Klarheit, Erfahrung und Sicherheit. Und: Wer ihn wähle, kaufe nicht die Katze im Sack. Pröll kritisierte zudem die Ankündigung Stronachs, obwohl Listenerster für das Team Stronach, nicht in den Landtag einziehen zu wollen: "Mit der Demokratie spielt man nicht." Stronach sei jedes Mittel recht, um auf sich aufmerksam zu machen. In der Vergangenheit seien Herausforderungen bewältigt worden, verwies Pröll u.a. abschließend auf die Wirtschafts- und Finanzkrise.
In Tulln begann der Einzug des Spitzenkandidaten Frank Stronach mit "Ein Stern" von Nik P., gestaltete sich aber etwas langwierig. Bis es Stronach zu seinem Platz vor der Bühne geschafft hatte, dauerte es nämlich gut eine Viertelstunde, weil so viele Hände geschüttelt und Fotos gemacht werden mussten.
Nach recht verhaltener Stimmung zu Beginn heizte Stronach den rund 1.500 Gästen am Messegelände mit harten Worten an Landeshauptmann Pröll und die Bundesregierung ein. Er trete nun an, um Pröll so darzustellen, "wie er wirklich ist": "Er ist der größte Schmähtandler, der größte Schuldenmacher und der größte Verhinderer...und er sagt nicht die Wahrheit." Auch an die Adresse der Bundesregierung gab es die bereits bekannte Kritik, dass diese nur Schulden mache und von der Wirtschaftskammer und den Banken gestellt werde.













