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    Zuletzt aktualisiert: 10.02.2013 um 08:38 UhrKommentare

    Kärnten aktuell Spitzenreiter bei Wahlbeteiligung

    Die Kärntner haben bei der Landtagswahl am 3. März einen Spitzenplatz zu verteidigen: Sie waren in der letzten Runde die fleißigsten Wähler. Briefwahl verläuft heuer nach verschärften Regeln. Die Wahlkarte muss am 3. März bei der Wahlbehörde eingetroffen sein.

    Foto © APA

    Mit einer Beteiligung von 81,78 Prozent im Jahr 2009 liegen sie knapp vor Oberösterreich mit 80,35 Prozent. Die Tiroler haben am 28. April hingegen die Chance, die rote Laterne loszuwerden: Sie zeigten bei der vorigen Wahl 2008 mit einer Beteiligung von 65,84 Prozent das geringste Interesse.

    Ganz knapp beieinander liegen die beiden Länder, die heuer auch noch ihren Landtag neu wählen - Niederösterreich mit 74,51 Prozent (2008) sicherte sich um Haaresbreite den vierten Platz vor Salzburg, das 2009 auf 74,36 Prozent Wahlbeteiligung kam.

    Wobei Salzburg eines der drei Länder (mit dem Burgenland und der Steiermark) war, in dem auch die Briefwahl nicht half, die Wahlbeteiligung zu steigern. In den anderen sechs Bundesländern gab es bei der letzten Wahl - meist nach längeren Phasen des Rückgangs - ein Plus. Premiere (auf Landesebene) hatte die Briefwahl übrigens bei der vorigen Landtagswahl in Niederösterreich 2008.

    Die Möglichkeit, die Stimme am Postweg abzugeben, wurde beibehalten - die Regeln nach diversen Missbrauchsfällen allerdings verschärft. Die nötige Wahlkarte kann nicht mehr telefonisch beantragt werden. Ein Ausweis, auch eine Unterschrift (spätestens bei Entgegennahme der eingeschriebenen Zusendung) ist nötig.

    Auch das "taktische Wählen" nach dem Wahlsonntag wurde unterbunden. In Niederösterreich muss die Briefwahlstimme am Sonntag, 3. März, 6.30 Uhr bei der Gemeinde eingelangt sein, in Kärnten am Sonntag um 17.00 Uhr bei der Bezirkswahlbehörde. Was in beiden Fällen bedeutet, dass die Wahlkarte allerspätestens am Donnerstag in den Postkarten geworfen werden muss - weil die Post am Wochenende nicht zugestellt wird. Wer dies verpasst hat und im Lande ist, kann am Sonntag allerdings auch mit Wahlkarte in einem Wahllokal seine Stimme abgeben.

    Für Kärntner, die am 3. März nicht ins Wahllokal können, gibt es außerdem die Möglichkeit, bereits am Freitag, den 22. Februar, abzustimmen. In jeder Gemeinde hat dafür ein Wahllokal zumindest von 18.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Niederösterreich hat diese vorgezogenen Wahltage (2008 gab es noch zwei) mittlerweile abgeschafft.

    Dafür gibt es in Niederösterreich eine andere Besonderheit: Dort sind auch Bürger wahlberechtigt, die ihren Hauptwohnsitz nicht im Lande haben. In beiden Ländern gilt das - österreichweite - Mindest-Wahlalter von 16 Jahren. In Kärnten dürfen nur Österreicher mit Hauptwohnsitz im Bundesland den Landtag wählen. Wahlberechtigt sind am 3. März in Kärnten 440.742 Personen, in Niederösterreich 1,403.808.

    Quelle: APA

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