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    Zuletzt aktualisiert: 02.02.2013 um 15:34 UhrKommentare

    Schlagabtausch zwischen FPÖ und Polizei

    Mehrere FPÖ-Politiker kritisierten in Aussendungen das "Versagen" der Polizeiführung, weil einzelne Akademikerball-Besucher von Demonstranten verletzt worden waren. Weitere Bilanz des Abends: neun Festnahmen und hunderte Anzeigen.

    Hunderte Polizisten mussten Ballgäste schützen

    Foto © APAHunderte Polizisten mussten Ballgäste schützen

    Der am Freitag erstmals abgehaltene "Akademikerball" hat auch am Tag danach noch einmal für einen veritablen Schlagabtausch zwischen der FPÖ und der Wiener Polizei geführt. Mehrere FP-Politiker kritisierten in Aussendungen das "Versagen" der Polizeiführung, weil einzelne Ballbesucher von Demonstranten verletzt worden waren. Polizeipräsident Gerhard Pürstl attestierte den Kritikern mangelnden Sachverstand.

    Polizei kontert

    Der FPÖ-Abgeordnete Werner Herbert sowie Generalsekretär Harald Vilimsky warfen der Polizei vor, Warnungen über gewaltbereite Demonstranten im Vorfeld des "Akademikerballes" der Wiener FPÖ ignoriert zu haben. Die Strategie der Polizei sei blauäugig gewesen und daher "voll in die Hose gegangen", meinte Vilimsky. Für Pürstl ist die Kritik unverständlich.

    Wer bei einem Polizeieinsatz dieser Größenordnung wegen vier leichtverletzten Personen von einem "Versagen der Wiener Polizeiführung" spreche, dem fehle jeder Sachverstand auf dem Gebiet polizeilicher Strategien. Pürstl erinnerte die FPÖ außerdem daran, dass die Ballveranstaltung (früher "WKR-Ball") seit Jahren schwere Proteste auslöse und überhaupt nur dank der Einsätze der Wiener Polizei stattfinden könne.

    Brisanter Ball

    Der Akademikerball ist die Nachfolgeveranstaltung des vom Dachverband der deutschnationalen Studentenverbindungen veranstalteten WKR-Balles. Aufgrund der heftigen Gegendemonstrationen hatte die Betreibergesellschaft der Hofburg den WKR-Ball heuer nicht mehr zuzulassen. Stattdessen sprang die FPÖ Wien ein und richtete erstmals den "Akademikerball" aus. Bei Gegendemonstrationen kam es auch heuer zu Angriffen auf Ballbesucher und Exekutive - u.a. wurde der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer von einem Farbbeutel getroffen.

    Die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) kritisierten hingegen, dass "sich friedliche DemonstrantInnen von aggressiven Ballgästen attackieren lassen" hätten müssen. Laut GRAS-Aktivistin Antonia Fa verletzte eine Ballbesucherin Protestierende mit einem Pfefferspray. Außerdem habe die Polizei "zu späterer Stunde an manchen Orten massive Gewalt angewandt".


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