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    Zuletzt aktualisiert: 20.01.2013 um 14:48 UhrKommentare

    Spende der Flüchtlinge an arme Österreicher

    Die Flüchtlinge aus der Wiener Votivkirche haben am Sonntag auf einer Matinee von SOS-Mitmensch einen Spezialpreis des Ute-Bock-Preises für Menschenrechte bekommen. 3.000 Euro, die ihnen im Rahmen der Matinee überreicht wurden, gaben sie der Caritas weiter, um Menschen in Not in Österreich zu unterstützen, wie ein Sprecher der Flüchtlinge gegenüber der APA erklärte.

    Die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch feierte am Sonntag mit einer Matinee im Volkstheater ihr 20-Jahr-Jubiläum und den 20. Jahrestag des "Lichtermeers", bei dem an die 300.000 Menschen gegen das damalige Ausländer-Volksbegehern ("Östereich zuerst") der FPÖ protestiert hatten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Ute-Bock-Preis für Zivilcourage dem Polizisten Uwe Sailer verliehen, der zur Aufklärung der Neonaziaktivitäten rund um die Homepage Alpen-Donau-Info beigetragen hat. Sailer spendete seine 3.000 Euro dafür den Flüchtlingen aus der Votivkirche und zusätzlich wurde den Flüchtlingen ein Ute-Bock-Spezialpreis verliehen.

    Die Flüchtlinge nahmen das Geld entgegen und reichten es an die Caritas weiter. Sie wollen, dass das Geld für arme und Not leidende Menschen in Österreich verwendet wird, begründete einer der Flüchtlinge gegenüber der APA diese Entscheidung.

    Caritas-Wien-Sprecher Klaus Schwertner teilte der APA mit, dass die Caritas das Geld annehmen werde. Die Flüchtlinge wollten damit ein Zeichen setzen, dass es ihnen um ein Miteinander gehe, sagte Schwertner. Die Caritas sehe darin "einen unglaublichen Akt der Menschlichkeit" und ein "ganz starkes Zeichen der gelebten Nächstenliebe". Wunsch der Caritas sei es, dass sich die Politik in Österreich ein Beispiel daran nimmt und auch ihre Politik menschlich gestaltet.

    Unmittelbar nach der Matinee brachen die Flüchtlinge am frühen Nachmittag zu einer Demonstration auf. Die Route führte vom Volkstheater zu einer Zwischenkundgebung vor der Votivkirche und von dort zur Abschlusskundgebung vor dem Polizeianhaltezentrum Hernalser Gürtel, in dem Aktivisten festgehalten werden.

    Quelle: APA

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