Kopf-an-Kopf-Rennen bei Niedersachsen-Wahl

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Bei der Landtagswahl im deutschen Bundesland Niedersachsen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden politischen Lager ab. Nach ersten Prognosen von ARD und ZDF war am Sonntag offen, ob die Koalition aus CDU und FDP ihre Mehrheit behaupten konnte oder ob es einen Regierungswechsel zu Rot-Grün gibt.
Während die im Bund schwächelnde FDP mit einem Rekordergebnis den Wiedereinzug in den Landtag schaffte, scheiterte die Linkspartei ebenso wie die Piraten an der Fünf-Prozent-Hürde. Nach der Prognose der ARD verlor die CDU von Ministerpräsident David McAllister deutlich, bleibt aber mit 36,0 (2008: 42,5) Prozent stärkste Partei. Das ZDF sah die Christdemokraten bei 37 Prozent. Ihr Koalitionspartner FDP kommt auf den Rekordwert von 10,0 (ZDF: 9,5) Prozent.
Für die SPD unter ihrem Spitzenkandidaten Stephan Weil prognostizierte die ARD 32,5 (ZDF: 33) Prozent nach 30,3 Prozent 2008. Die Grünen konnten mit 13,5 (ZDF: 13,5) Prozent ihr voriges Ergebnis von 8,0 Prozent deutlich verbessern und erzielten ihr bislang bestes Landtags-Wahlergebnis in Niedersachsen. Die Linkspartei verpasste mit 3,5 (ZDF: 3,0) Prozent den Wiedereinzug in den Landtag. Die Piraten schafften mit 2,0 Prozent zum ersten Mal seit ihrem Dreifach-Erfolg im vergangenen Jahr bei einer Landtagswahl nicht den Sprung ins Parlament.
Nach Berechnungen der ARD kommen CDU und FDP zusammen auf 68 Sitze in einem auf 135 Mandate ausgerichteten Landtag. Das ZDF sah beide Lager bei 73 von 146 Sitzen. SPD und Grüne werden demnach mit 67 (ZDF: 73) Abgeordneten im Landtag vertreten sein. Die Wahlbeteiligung lag nach ARD-Angaben mit rund 60,5 Prozent leicht höher als 2008 mit 57,1 Prozent.













