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    Zuletzt aktualisiert: 20.01.2013 um 10:55 UhrKommentare

    Spannung vor Wahlergebnis in Niedersachsen

    Die mit Spannung erwartete Landtagswahl im deutschen Niedersachsen hat begonnen: Rund 6,1 Millionen Bürger sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün hin.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel machte dieser Tage für Ministerpräsidenten David McAllister Stimmung

    Foto © APABundeskanzlerin Angela Merkel machte dieser Tage für Ministerpräsidenten David McAllister Stimmung

    Im deutschen Bundesland Niedersachsen hat am Sonntag eine mit Spannung erwartete Landtagswahl begonnen. Gut sechs Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen zu entscheiden, wer das flächenmäßig zweitgrößte der 16 deutschen Länder in den kommenden fünf Jahren regieren soll. Seit 2003 regiert in Hannover eine christlich-liberale Koalition aus CDU und FDP.

    Ministerpräsident ist der CDU-Politiker David McAllister. Letzte Umfragen deuteten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Regierungslager und dem Oppositionslager aus SPD und Grünen hin. Spitzenkandidat der SPD ist Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil.

    Wegen der großen Bedeutung der Landtagswahl hatten alle Parteien im Wahlkampf ihre bundespolitische Prominenz aufgeboten. Ein Sieg von Rot-Grün in Hannover würde die Chancen der Opposition verbessern, auch die Bundestagswahl im September zu gewinnen und die Kanzlerschaft Angela Merkels nach acht Jahren zu beenden.

    Seit Merkels Wiederwahl 2009 war das christlich-liberale Lager bei Landtagswahlen wenig erfolgreich. Die CDU verlor in vier Ländern den Posten des Regierungschefs und gewann keinen einzigen hinzu. Die FDP scheiterte bei sechs von elf Wahlen an der Fünf-Prozent-Hürde. Große wirtschaftsstarke Länder wie Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gingen an SPD und Grüne verloren.

    Sollten die Liberalen auch jetzt an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, dürften die Tage des aus Niedersachsen stammenden Wirtschaftsministers Philipp Rösler als FDP-Bundesvorsitzender gezählt sein.

    Dagegen würde ein Sieg von CDU und FDP in Niedersachsen den SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück weiter schwächen. Er und seine Partei sind in bundesweiten Umfragen zuletzt stark abgerutscht. Steinbrücks Wahlkampf war bisher von Negativschlagzeilen wegen seiner früheren Rednerhonorare und ungeschickter öffentlicher Äußerungen begleitet.

    Um die 135 Sitze im niedersächsischen Landtag bewerben sich 659 Kandidaten. Bei der Wahl vor fünf Jahren hatte die CDU 42,5 Prozent Stimmen bekommen und war damit stärkste Kraft geworden. Die SPD kam auf 30,1 Prozent, die FDP auf 8,2 Prozent und die Grünen auf 8,0 Prozent. Die Linke schaffte 2008 mit 7,1 Prozent erstmals in Niedersachsen den Sprung ins Parlament.


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