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    Zuletzt aktualisiert: 14.01.2013 um 11:41 UhrKommentare

    Pakistanische Provinzregierung entlassen

    Foto © APA

    Nach dem verheerenden Anschlag auf Schiiten in der südwestpakistanischen Stadt Quetta hat Präsident Zardari die Regierung der Provinz Baluchistan entlassen. Zardari folgte einer Forderung der religiösen Minderheit, die daraufhin ihre tagelangen Proteste in Quetta am Montag beendeten. "Wir werden unsere Toten jetzt beerdigen und friedlich auseinandergehen", sagte der Schiiten-Funktionär Bostan Ali.

    Nach dem Anschlag in Quetta vom Donnerstag mit nach Polizeiangaben 86 Toten hatten Schiiten sich geweigert, die Leichen zu bestatten. Sie verlangten, die "unfähige" Provinzregierung zu entlassen und Quetta unter Armeekontrolle zu stellen, um den Schutz der Schiiten gegen Angriffe sunnitischer Extremisten zu gewährleisten.

    Premier Ashraf sagte am Montag bei einem Besuch in Quetta, der vom Präsidenten eingesetzte Gouverneur Zulfiqar Ali Magsi übernehme die Amtsgeschäfte. Ashraf ging nicht so weit, Quetta unter Armeekontrolle zu stellen. Er sagte aber, Magsi sei im Notfall ermächtigt, die Armee zu rufen.

    Tausende Schiiten hatten in Quetta seit Freitag bei einem Sitzstreik mit den in Leichentüchern gehüllten Toten ausgeharrt, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Zu dem Anschlag hatte sich die Terrorgruppe Lashkar-e-Jhangvi bekannt. Schiiten stellten etwa 20 Prozent der Bevölkerung in Pakistan und werden immer wieder zum Ziel sunnitischer Terroranschläge. Der Anschlag vom Donnerstag war der schwerste seit Monaten und hatte landesweit Entsetzen ausgelöst.

    Die "Gouverneursherrschaft" ist nach der Verfassung auf 60 Tage begrenzt, wenn sie nicht vom Präsidenten verlängert wird. Der Präsident darf sie verhängen, wenn eine Provinzregierung ihren verfassungsgemäßen Aufgaben nicht nachkommt.

    Die Provinzparlamente, aus denen die Provinzregierungen hervorgehen, werden gewählt. Die Gouverneure sind die Vertreter des Präsidenten in den vier pakistanischen Provinzen und werden von ihm ernannt. Die Provinzregierung in Quetta wurde von der Volkspartei PPP gestellt, der auch Zardari und Ashraf angehören.

    Quelle: APA

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