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    Zuletzt aktualisiert: 07.01.2013 um 13:07 UhrKommentare

    Partielle Reisewarnung des Außenministeriums

    Touristen die nach Äthiopien reisen sollten grundsätzlich eine erhöhte Wachsamkeit walten lassen. Bereits vor einem Jahr ist ebenfalls ein österreichischer Tourist bei einem Überfall getötet worden.

    Das österreichische Außenministerium hat eine partielle Reiswarnung für Äthiopien herausgegeben. Auf der Website des Außenministeriums ist u.a. zu lesen: In Äthiopien besteht ein erhöhtes Risiko von Terroranschlägen. Anschläge können sich auch gegen von Ausländern stark frequentierte Plätze richten. Die lokalen Sicherheitsmaßnahmen in Addis Abeba wurden verstärkt.

    Labile Sicherheitslage

    Bei den von ausländischen Touristen frequentierten Hotels wie "Sheraton" oder "Hilton" gibt es ebenfalls verstärkte Sicherheitskontrollen; jedes Auto und jeder Insasse wird kontrolliert. Es wird empfohlen, verstärkte Wachsamkeit walten zu lassen und sich von Menschenansammlungen weitgehend fernzuhalten. Die Sicherheitslage ist allgemein labil, Verschlechterungen sind kurzfristig in allen Landesteilen möglich.

    Besonders instabil ist die Lage in der Region Somali (Kämpfe zwischen Rebellengruppen und dem Militär, Bombenexplosionen). Im Grenzgebiet zu Somalia besteht außerdem das Risiko von Entführungen. Von Reisen in die Region Somali wird daher aus Sicherheitsgründen dringend abgeraten.

    Am 17. Jänner 2012 wurde in der Danakil-Senke (Region Afar nahe der Grenze zu Eritrea) eine Reisegruppe von europäischen Touristen überfallen. Dabei wurden fünf Europäer, darunter ein Österreicher, getötet, weitere Reisende wurden verletzt und zwei Reisende entführt.


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