Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 30. Juli 2014 01:00 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Historiker Clark nennt EU "Modell für ganze Welt" Gaza: Hamas stimmt 72-stündiger Waffenruhe zu Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Historiker Clark nennt EU "Modell für ganze Welt" Gaza: Hamas stimmt 72-stündiger Waffenruhe zu
    Zuletzt aktualisiert: 06.01.2013 um 13:09 UhrKommentare

    Küberl für mehr Diskussionskultur zu Kirchenreform

    Foto © APA

    Caritas-Präsident Franz Küberl empfiehlt der Amtskirche, Diskussionen über grundlegende Reformen zuzulassen und "unterschiedliche Positionen in einer klugen, erwachsenen Form zu bewältigen. Pardon, das wird auch der Vatikan lernen müssen", sagte er im Gespräch mit der APA. Küberl bemängelte auch das derzeitige Fehlen einer katholischen Soziallehre.

    "Die Caritas hat schon ein großes Interesse, dass die Rahmenbedingungen der Glaubenserfahrungsmöglichkeiten vernünftig stimmen", äußerte er sich zum Konflikt der Amtskirche mit der Pfarrer-Initiative und deren Sprecher, Küberls Vorgänger Helmut Schüller. Für eine "Endzeitstimmung" bestehe allerdings kein Grund, "wir sind in der Kirche zum gemeinsamen Nachdenken, zum Dialog und durchaus auch zur Debatte und Auseinandersetzung verpflichtet".

    Bedauernswert findet es Küberl, dass im Zuge der aktuellen Debatte andere Themen nicht zur Sprache kämen: "Hätten wir eine funktionierende katholische Soziallehre, dann würde mit Recht betont werden, dass die Derivate bis Anfang der 80er Jahre in den USA unter Glücksspielverbot gelaufen sind und dass es Zeit wäre, das wieder dorthin zu bringen."

    Küberl äußerte sich auch zum Asylthema: Er fordert einheitliche Standards für die Unterbringung von Asylwerbern in Österreich. Die Bundesländer könnten dazu ein Grundsatzpapier unterzeichnen, schlug er vor. Gewisse Forderungen der Flüchtlinge kann Küberl nachvollziehen, denn: "Wir sind ja nicht im Himmel, schon gar nicht mit dem Asylgesetz." Auch bei den Zuverdienstmöglichkeiten müsse es Verbesserungen geben.

    Im Fall der Flüchtlinge, die derzeit die Wiener Votivkirche besetzt haben, lobt Küberl die dort geleistete Arbeit der Hilfsorganisation. "Die Caritas Wien ist ja wie die Jungfrau zum Kind gekommen. Kirchenraum zu besetzen ist sozusagen eine doppelt heikle Situation und ich glaube, sie haben wahnsinnig viel Beruhigung und Struktur hineingebracht."

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Gaza: Schwerste Angriffe seit Kampf-Beginn

      Es waren die heftigsten Angriffe seit Beginn der israelischen Offensive ...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt 

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!