Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. April 2014 16:17 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Heinisch-Hosek übersteht Misstrauensantrag Berlusconi unterzeichnet für Sozialdienst Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Heinisch-Hosek übersteht Misstrauensantrag Berlusconi unterzeichnet für Sozialdienst
    Zuletzt aktualisiert: 31.12.2012 um 15:45 UhrKommentare

    Bürgermeister von Maribor tritt offiziell zurück

    Nachdem er vor dreieinhalb Wochen aufgrund der anhaltenden Massenproteste seinen Rücktritt ankündigte, nahm Franc Kangler, Bürgermeister von Maribor, am Montag endgültig seinen Hut.

    Foto © APA

    Der Bürgermeister von Maribor, Franc Kangler, ist am Montag auch offiziell zurückgetreten. Damit setzte er seine Rücktrittsankündigung in die Tat um, die er vor dreieinhalb Wochen infolge von Massenprotesten gemacht hatte. Die Proteste in Maribor, die als Epizentrum der landesweiten Bürgeraufstände gilt, nehmen damit aber kein Ende. Für nächsten Montag sind neue Proteste angekündigt.

    "Ich habe heute den Gemeinderat schriftlich über meinen Rücktritt benachrichtigt. Damit habe ich mein Versprechen, das ich am 6. Dezember machte, gehalten", sagte Kangler am Montag vor Journalisten. Er betonte, dass die gegen ihn gerichteten Proteste gut organisiert und zentralistisch geführt seien. "Ich bin überzeugt, dass hinter diesen Protesten nicht die lokale Politik aus Maribor steht, sondern die zentrale Linkspolitik aus Ljubljana", fügte Kangler hinzu.

    Vorerst "im Schatten" halten

    Völlig aus der Politik zurückziehen, will sich der seit 2006 als Bürgermeister amtierende, ehemalige Parlamentsabgeordnete jedoch nicht. Vorerst werde er sich aber "im Schatten" halten, so Kangler.

    Nach dem Rücktritt des Bürgermeisters wollen Demonstranten nun auch die Auflösung des Gemeinderats von Maribor erreichen, der in der Vergangenheit die korrupten Machenschaften von Kangler unterstützte. Am 11. Jänner sollen dann landesweite Proteste folgen, wobei die meisten Teilnehmer in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana erwartet werden.

    Die landesweiten Bürgerproteste, die im November im Maribor begonnen haben, sind der Ausdruck der Unzufriedenheit mit der gesamten politischen Elite in Slowenien. In der letzten Zeit werden die unterschiedlichen Forderungen immer konziser. In einem Entwurf des "Manifests des gesamtslowenischen Bürgeraufstands“, über den zu Jahresanfang über Facebook abgestimmt werden soll, haben fassten die Organisatoren die Hauptforderungen der Proteste zusammen.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Europäisches Politik-Speeddating

      Sich in 10 Minuten kennenlernen, miteinander reden, und schauen, ob man...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf 

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      100 Jahre 1. Weltkrieg

      Kriegsgegner, Frontlinien und die wichtigsten Kriegsschauplätze. Die Fakten auf einen Blick.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang