Brahimi sprach mit Syrien-Verbündetem Russland

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Der russische Außenminister Lawrow sieht noch Chancen für eine Verhandlungslösung im Syrien-Konflikt. Die Lage in dem Land verschlechtere sich zwar, eine Verhandlungslösung sei aber noch möglich, sagte Lawrow am Samstag nach einem Gespräch mit dem Syrien-Sondergesandten von UNO und Arabischer Liga, Lakhdar Brahimi, in Moskau. Worauf sich sein Optimismus gründet, war aber unklar.
Brahimi warnte, dass Syrien zu einem zweiten Somalia werde, falls der Konflikt nicht politisch gelöst werde. Es gebe nur zwei Möglichkeiten: "die Hölle oder eine politische Lösung". Angesichts dessen "müssen wir alle weiter auf eine politische Lösung hinarbeiten", sagte er.
"Die Auseinandersetzung eskaliert, die Zahl der toten Zivilisten steigt", sagte Lawrow. Er forderte zugleich eine Rückkehr der UNO-Beobachter nach Syrien. Nötig sei eine Aufstockung des Kontingents, um eine Waffenruhe zu überwachen, sagte der Minister. Er kritisierte, dass terroristische Angriffe zunähmen.
Lawrow kritisierte auch die Weigerung der syrischen Opposition zu einem Dialog mit der Regierung als "Weg in die Sackgasse". Forderungen der Gegner von Präsident Assad, dass Russland sich für seine Position in dem Konflikt entschuldigen müsse, seien zudem völlig überraschend, sagte der Außenminister nach dem Treffen mit Brahimi.
Die syrische Opposition fordert den Rücktritt Assads als Vorbedingung für Verhandlungen mit Vertretern der Regierung. Lawrow sagte am Samstag, Assad habe mehrfach gesagt, dass er "bis zum Ende" an der Macht bleiben wolle und nicht plane sich zurückzuziehen. "Es gibt keine Möglichkeit, diese Haltung zu ändern."
Russland ist neben dem Iran der wichtigste Verbündete Assads im Ausland. Es hat im UNO-Sicherheitsrat bereits wiederholt eine Verurteilung des gewaltsamen Vorgehens der Regierungstruppen gegen die Opposition verhindert.












