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    Zuletzt aktualisiert: 28.12.2012 um 16:03 UhrKommentare

    "Inflation bald wieder unter 2 Prozent"

    Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Ewald Nowotny, sieht den Preisauftrieb in Österreich zurückgehen und prognostiziert für 2013 und 2014 eine Inflation von unter 2 Prozent. Die Fortführung der Sparbemühungen der Regierung sei aber "unabdingbar".

    Foto © Fotolia / peppi18

    Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, sieht den Preisauftrieb in Österreich zurückgehen. Die Inflationsrate, die seit Euro-Bestehen mit durchschnittlich 1,9 Prozent im Rahmen des EZB-Preisstabilitätsziels liegt, habe sich von 2011 (3,6 Prozent) auf 2012 (2,5 Prozent) deutlich verringert und werde "in den kommenden beiden Jahren infolge moderater Lohnabschlüsse und sinkender Ölpreise weiter auf unter 2 Prozent zurückgehen", prognostizierte Nowotny am Freitag in einer Mitteilung.

    Der Notenbankchef appellierte heute zugleich an die österreichische Regierung, die Schulden abzubauen und die Budgets zu sanieren. Die Konsolidierung der Haushalte sei ein Stück weiter gekommen und "aus heutiger Sicht durchaus erfolgreich" gewesen. 2013 werde das Budgetdefizit voraussichtlich niedriger als heuer ausfallen. Der Schuldenstand werde jedoch weiter ansteigen und sich ab 2013 auf dem relativ hohen Niveau von etwa 75 Prozent stabilisieren.

    "Aus Sicht der Notenbank ist dieses Niveau eindeutig zu hoch", befand Nowotny. "Die Fortführung der Konsolidierungsbemühungen ist daher unabdingbar. Wir hoffen, dass dieser Weg im Jahr 2013 - einem Wahljahr - nicht verlassen wird".

    Die europäische Schuldenkrise hat die Weltwirtschaft auch im Jahr 2012 belastet. Der Euroraum befand sich im Jahr 2012 in einer Rezession - vor allem weil die Wirtschaft in den südlichen Mitgliedsländern schrumpfte. Obwohl in Österreich das Wirtschaftswachstum 2012 im Sog der internationalen Konjunktur ebenfalls hinter den Erwartungen blieb und für 2013 die Prognosen nur leicht positive Wachstumsraten von knapp unter 1 Prozent zeigten, werde Österreich nächstes Jahr seinen Wachstumsvorsprung gegenüber dem gesamten Euroraum halten können, hob Nowotny hervor.

    Die jüngsten Daten zeigen auch, dass sich das Konjunkturbild wieder etwas aufhelle, fügte Nowotny hinzu.

    Österreich EU-weit bei BIP an dritter Stelle

    Österreich gehöre nach wie vor zu den stabilen Ländern des Euroraums und zu den wohlhabendsten der EU. Laut Eurostat verbesserte sich Österreich beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf auf den dritten Platz in der EU. Für Nowotny "ein Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit, die wir uns in den letzten Jahren erarbeitet haben". Es zeige auch, dass Österreichs Euro-Teilnahme unzweifelhaft der richtige Weg gewesen sei.

    Auf Europa-Ebene seien die Reformen zur Neuausrichtung der Wirtschafts- und Währungsunion voranzutreiben, betonte Nowotny. Mit Blick auf die 2012 gesetzten Zentralbankmaßnahmen, die die Finanzmärkte beruhigten, das Inkrafttreten des ESM, die bevorstehende Bankenunion und die zuletzt freigegebenen Griechenland-Hilfen sieht Nowotny für das Jahr 2013 vorsichtig Optimismus für den Weg aus der Krise aufkommen.


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