Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 24. September 2014 02:26 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Autobombe in Bagdad tötete zahlreiche Menschen Im Jemen entführtes deutsches Ehepaar und Sohn tot Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Autobombe in Bagdad tötete zahlreiche Menschen Im Jemen entführtes deutsches Ehepaar und Sohn tot
    Zuletzt aktualisiert: 23.12.2012 um 12:55 UhrKommentare

    Afghanische Taliban sichern politische Toleranz zu

    Ranghohe Vertreter der radikal-islamischen Taliban haben sich auf einer Konferenz in Paris für eine Teilung der Macht in Afghanistan ausgesprochen. In einer am Wochenende verbreiteten Mitteilung erklärten sie sich bereit, in einer Regierung mitzuwirken, die alle Afghanen vertrete. Sie versprachen Toleranz und Frieden, pochten aber auf eine neue Verfassung nach islamischen Prinzipien.

    Die Taliban-Repräsentanten, die laut Mitteilung mit Zustimmung des Taliban-Führers Mullah Omar auftraten, waren am Donnerstag und Freitag in Paris mit Vertretern der Regierung in Kabul, afghanischen Parlamentariern und Oppositionellen zusammengekommen.

    Mullah Omar, der derzeit in Pakistan vermutet wird, achte seine politischen Gegner. "Er verlangt ein gegenseitiges Verständnis und fordert sie auf, sich ihm bei der Verteidigung des Landes anzuschließen", heißt es in der Mitteilung.

    Die Taliban-Vertreter forderten eine Verfassung, die auf "islamischen Prinzipien, nationalen Interessen, sozialer Gerechtigkeit und historischen Errungenschaften" beruhe und gleiche Rechte für alle ethnischen Gruppen garantiere. Die derzeitige Verfassung sei unter dem Druck der alliierten Truppen im Land geschrieben worden und daher nicht akzeptabel.

    Die Taliban erklärten außerdem, sie achteten "die Rechte der Frauen, die der Islam ihnen zugesteht". Eine Frau verfüge im Islam über das Recht zu heiraten, habe ein Besitzrecht, Erbrecht sowie ein Recht auf Bildung und Arbeit.

    Seit die Taliban im Jahr 2001 von US-geführten Truppen aus Kabul vertrieben wurden, bekämpfen sie die vom Westen unterstützte afghanische Regierung. "Ausländer und die Regierung in Kabul sind nicht am Frieden interessiert", heißt es in dem Papier.

    Die NATO will ihren Kampfeinsatz Ende 2014 beenden, danach sollen Soldaten nur noch zur Beratung und Ausbildung von afghanischen Streitkräften im Land bleiben.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Gauck aus Wachs

      Der Bundespräsident ist jetzt auch im Berliner Wachsfigurenkabinett von ...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Landtagssitzung in Graz 

      Landtagssitzung in Graz

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!