Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 22. September 2014 20:16 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    "Der Schock war groß" Start für die Steuerreform Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel "Der Schock war groß" Start für die Steuerreform
    Zuletzt aktualisiert: 23.12.2012 um 17:25 UhrKommentare

    Mario Monti lässt sich bitten

    Italiens am Freitag zurückgetretener Premier Monti will nicht als Kandidat am Wahlkampf für die Parlamentswahl am 24. und 25. Februar teilnehmen - ist jedoch zur Übernahme der Führung des Landes bereit, sollten die Parteien mit einer entsprechenden Bitte herantreten.

    Foto © Reuters

    Der zurückgetretene italienische Ministerpräsident Monti schließt einen zweiten Regierungsantritt nach den Parlamentswahlen in Italien grundsätzlich nicht aus, sollten die Parteien mit einer entsprechenden Bitte an ihn herantreten. Allerdings gab er zu verstehen, dass er sich nicht mit einer eigenen Kandidatur im Wahlkampf engagieren werde, sagte Monti bei einer Pressekonferenz am Sonntag.

    "Ergreife für keine Seite Partei"

    Monti erklärte, er würde eine neue Regierung bilden, wenn der Vorschlag von einem Parteienbündnis kommen würde, das seine neu entworfene Agenda mit Reformvorschlägen zur Modernisierung Italiens unterstütze. "Ich ergreife für keine Seite Partei", sagte der 69-Jährige, stehe jedoch für Ratschläge zur Verfügung, Monti hoffe, dass seine Agenda mit Reformvorschlägen zur Modernisierung des Landes dazu beitragen werde, im Wahlkampf neue Energien wach zu rufen.

    Seiner Ansicht nach sei die Spaltung zwischen Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Block in Italien veraltet. Man müsse Kräfte vereinen, die ein tief greifendes Reformprogramm für die Erneuerung Italiens unterstützen wollen.

    Der Ex-EU-Kommissar stellte im Detail seine Agenda "Italien ändern, Europa reformieren" vor, die bald im Internet veröffentlicht werden soll. Politische und wirtschaftliche Reformen, Erneuerung des Justizsystems und Kampf gegen die Korruption sind einige Prioritäten in Montis Manifest.

    Zugleich warnte Monti die Italiener, nicht der populistischen Politik und den Versprechen seines Vorgängers Berlusconi zu folgen. Das hoch verschuldete Italien befinde sich noch immer in einer schwierigen Phase. Man dürfe nicht die Arbeit vernichten, die das Fachleutekabinett in diesem Jahr geleistet habe, warnte Monti.

    Monti lobte die Leistungen seines Fachleutekabinetts in seiner 13-monatigen Amtszeit. Italien habe die akuteste Phase der Schuldenkrise überwunden, ohne auf internationale Unterstützung zurückgreifen zu müssen.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Gefangenenaustausch im Osten der Ukraine

      Ukrainischer Präsident nimmt Stellung zum WaffenstillstandsabkommenNoch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Weltweite Demos für den Klimaschutz 

      Weltweite Demos für den Klimaschutz

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!