Bombenalarm in der Landesregierung
Gleich drei anonyme Drohungen, zum Glück wurden keine Bomben gefunden. "Von konkreter Gefahr" wird nicht ausgegangen.

Foto © Raunig
Zwei Bombendrohungen gingen am Mittwoch im Amt der Kärntner Landesregierung ein, eine dritte bei der Polizei. Unmittelbar danach wurden Räumlichkeiten von Spezialisten des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung durchkämmt. Sprengmittel wurden zum Glück keine gefunden.
"Sensible Situation" vor Landtagswahl
"Alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen wurden sofort ergriffen", betont Polizei-Sprecher Rainer Dionisio. Einem Schreiben des Landesamtsdirektors Dieter Platzer zufolge sei "von einer konkreten Gefährdung nicht auszugehen". Eine Räumung der Regierung musste nicht durchgeführt werden, sagt Dionisio.
Platzer fordert aber Regierungsmitarbeiter "zur gebotenen Aufmerksamkeit im Umgang mit verdächtigen Gegenständen" auf. Verdächtige Pakete, Briefsendungen oder Gegenstände dürfen nicht geöffnet werden. Die Mitarbeiter sind angehalten, die Polizei zu verständigen.
Dionisio spricht von einer "sensiblen Situation im Vorfeld der Landtagswahl.". Das Gerücht, ein freiheitliches Regierungsbüro sei Ziel der Bombendrohung gewesen, wird nicht bestätigt, "konkrete Orte oder Ziele" seien vom Täter nicht genannt worden, heißt es. Der Anrufer muss mit Konsequenzen rechnen: Er wird polizeilich gesucht, denn er macht sich jedenfalls der gefährlichen Drohung schuldig. Die Polizei verweist dabei auf Erfolge bei der "Rückermittlung der Rufdaten".












