Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. September 2014 23:25 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Strache: "Niemand braucht vor mir Angst haben" Rechtsextreme verfehlten Einzug bei Sachsen-Wahl Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Strache: "Niemand braucht vor mir Angst haben" Rechtsextreme verfehlten Einzug bei Sachsen-Wahl
    Zuletzt aktualisiert: 21.12.2012 um 13:30 UhrKommentare

    Putin drängt in Brüssel auf Visa-Abschaffung

    Foto © APA

    Der russische Präsident Putin hat beim Gipfeltreffen mit der EU in Brüssel auf Schritte zur Abschaffung der gegenseitigen Visumpflicht gedrängt. Putin sagte, die EU gewähre zwar 40 Ländern, darunter weit entfernten Staaten in Lateinamerika, in der Karibik oder im Pazifik Visafreiheit, nicht aber Russland, obwohl das Handelsvolumen mehrere hundert Milliarden Euro betrage.

    "Das Fehlen von visumfreien Reisen wirkt abschreckend auf die Entwicklung unserer Wirtschaftsbeziehungen", sagte Putin. Er hoffe, dass die EU und Russland diesbezüglich Fortschritte erzielten "und die Angelegenheit nicht politisiert wird".

    Die EU hat mit Russland 2007 ein Abkommen über Visa-Erleichterungen abgeschlossen. Derzeit verhandeln beide Seiten über eine Ausweitung der Erleichterungen und Ausnahmen für bestimmte Personengruppen. Außerdem haben die EU und Russland bestimmte Schritte vereinbart, die erfüllt sein müssen, bevor über die Abschaffung der Visumfreiheit verhandelt wird. Dazu zählen sichere Reisedokumente, biometrische Reisepässe, der Kampf gegen illegale Migration und Organisiertes Verbrechen.

    EU-Ratspräsident Van Rompuy und EU-Kommissionschef Barroso begrüßten Russlands Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO). Dies sei "eine große Errungenschaft", sagte Barroso. Nunmehr müssten die Regeln der WTO aber auch eingehalten werden.

    Am Rande des Gipfels haben Aktivistinnen der Frauenrechtsgruppe Femen barbusig gegen Präsident Putin protestiert. Vier junge Frauen, die ihren Oberkörper entkleidet und mit Slogans wie "Apokalypse" bemalt hatten, rannten vor dem EU-Sitz über die Straße, bevor sie von Polizisten überwältigt wurden. "Putin, fahr zur Hölle!", riefen die Demonstrantinnen, als sie von den Sicherheitskräften festgenommen und abgeführt wurden.

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Waffenlieferungen: Merkel wirbt um Verständnis

      Die Bundeskanzlerin erklärt im Bundestag, warum die Bundesregierung Waff...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Zweiter Weltkrieg: Kranzniederlegung in Wien 

      Zweiter Weltkrieg: Kranzniederlegung in Wien

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!