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    Zuletzt aktualisiert: 20.12.2012 um 12:33 Uhr

    Strache respektiert und akzeptiert Scheuch-Urteil

    FPÖ-Bundesparteichef Heinz-Christian Strache rechnet nach dem rechtskräftigen Urteil gegen den ehemaligen FPK-Obmann Uwe Scheuch nicht mit dessen politischer Rückkehr. Kurt Scheuch sieht er bei der Kärntner Landtagswahl ganz vorne.

    Heinz-Christian Strache

    Foto © Reuters/BaderHeinz-Christian Strache

    Für FPÖ-Bundesparteichef Heinz-Christian Strache ist das rechtskräftige Urteil gegen den ehemaligen FPK-Obmann Uwe Scheuch "selbstverständlich zu respektieren und zu akzeptieren". Er rechnete am Donnerstag in einer Pressekonferenz nicht damit, dass sich der einstige Kärntner Spitzenpolitiker noch einmal politisch engagieren wird. "Scheuch hat festgehalten, dass er sich aus der Politik verabschiedet hat."

    Gleich mehrmals betonte Strache, dass Scheuch bereits vor Monaten mit seinem Rücktritt die Konsequenzen gezogen habe und nunmehr Privatperson sei. Das Urteil des Oberlandesgerichts Graz wollte der FPÖ-Chef inhaltlich nicht kommentieren. Nur so viel: "Ich erwarte mir von der Staatsanwaltschaft, auch gegen Menschen, die öffentliche Gelder verspekuliert haben, Ermittlungen zu beginnen."

    Strache ist sich trotz des Urteils gegen Scheuch sicher, dass dessen Bruder Kurt als neuer FPK-Chef zur "stärksten und bestimmenden Kraft" bei der anstehenden Kärntner Landtagswahl machen werde. "Man soll nicht den Fehler machen, Kurt Scheuch zu unterschätzen." Dieser sei eine "eigenständige Persönlichkeit".

    Quelle: APA

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