Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 17. April 2014 20:41 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Karmasin mit Ländern über Kinderbetreuung einig Gesetz über Beschaffung der Ministerien auf Eis Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Karmasin mit Ländern über Kinderbetreuung einig Gesetz über Beschaffung der Ministerien auf Eis
    Zuletzt aktualisiert: 08.12.2012 um 21:02 UhrKommentare

    Piraten wollen es bei vier Wahlen wissen

    "Wir werden bei allen vier Wahlen antreten: Bei den Landtagswahlen in Kärnten, Niederösterreich und Tirol und bei der Nationalratswahl", heißt es. Wahlziel der Piraten ist jeweils der Einzug in die Landtage und in den Nationalrat.

    Foto © APA

    Die Piratenpartei Österreich (PPÖ) hat sich bei ihrer eintägigen Klausur am Samstag in der Stadt Salzburg auf das Wahljahr 2013 vorbereitet. "Wir werden bei allen vier Wahlen antreten: Bei den Landtagswahlen in Kärnten, Niederösterreich und Tirol und bei der Nationalratswahl", informierte der Landesvorstand der Piratenpartei Salzburg, Wolfgang Bauer.

    Landtag und Nationalrat

    Wahlziel der Piraten ist jeweils der Einzug in die Landtage und in den Nationalrat, wie Bundesvorstandsmitglied Andre Igler im APA-Gespräch erläuterte. Und auch 2014 in Salzburg, bei den Landtagswahlen und den Gemeinderatswahlen in der Stadt Salzburg, wolle man kandidieren, sagte Bauer. Die Salzburger Piraten hoffen, zumindest in den Salzburger Gemeinderat einziehen zu können.

    "Bei all diesen Wahlgängen ist eine Stimme für die Piraten ein Schritt weg von der Korruption und hin zur Transparenz", betonte Christopher Clay, Mitglied im Bundesvorstand. "Während alle anderen Parteien nur versuchen, die Symptome zu bekämpfen und im Nachhinein aufzuklären, wollen wir ein Transparenzgesetz, dass Derartiges in Zukunft von vornherein verhindern kann".

    Der kürzlich gewählte Grazer Gemeinderat, Philip Pacanda legte dar, wie man mit einem Minimalbudget von 8.000 Euro gegen die "großen" Parteien erfolgreich antreten könne: "Wenn man dabei den Bürger mit einbezieht und seiner Stimme das entsprechende Gewicht gibt. Das bedeutet in Wirklichkeit ein großes Potenzial für die Piraten bei den kommenden Wahlgängen", zeigte sich der Vertreter der Piraten im Grazer Rathaus hoffnungsvoll.

    Politisches Experiment"

    Die Piraten bezeichnen sich als "das aufregendste politische Experiment in Europa seit den Grünen". "Wir sind gekommen, um zu bleiben", gab sich Bundesvorstand-Mitglied Rodrigo Jorquera kämpferisch. "Wir werden dieses Land verändern, indem wir es seinen Bürgern wieder zurück geben. Wir verbinden als Erste die klassische repräsentative Demokratie mit der digitalen Basisdemokratie des Internets". Anhand von "Liquid Feedback" lassen die Piraten im Internet über Sachthemen abstimmen.

    In Zukunft wolle man die Kommunikation noch verbessern, schneller auf die Meinung neuer Mitglieder reagieren, offener sein und besser argumentieren, nannte Igler eine ganze Palette von selbst gestellten Aufgaben. "Eigene Fehler sind auch notwendig, denn nur aus Fehlern kann man lernen", lautet seine Philosophie. Der Zusammenhalt innerhalb der Partei werde täglich besser, meinte Igler. "Wir sind so offen, dass wir mehrere Meinungen haben. Aber wir wollen alle das selbe Konzept".


    Fakten

    Österreichweit zählen die Piraten eigenen Angaben zufolge rund 400 aktive Mitglieder, insgesamt seien es mehr als 1.500. Derzeit sitzen die Piraten in Innsbruck und Graz im Gemeinderat. Sie halten dort jeweils ein Mandat. Seit dem formalen Zusammenschluss bei der Bundesgeneralversammlung im April 2012 gab es noch keine größere Wahl.

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Putin nennt Militäreinsatz ein Verbrechen

      Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Entsendung von Truppen in den...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf 

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      100 Jahre 1. Weltkrieg

      Kriegsgegner, Frontlinien und die wichtigsten Kriegsschauplätze. Die Fakten auf einen Blick.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang