Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 16. September 2014 02:55 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    US-Luftwaffe flog Angriff gegen IS nahe Bagdad Rund 350 Einwendungen gegen Steinbruchprojekt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel US-Luftwaffe flog Angriff gegen IS nahe Bagdad Rund 350 Einwendungen gegen Steinbruchprojekt
    Zuletzt aktualisiert: 03.12.2012 um 11:17 UhrKommentare

    Arbeitslosigkeit zieht im November kräftig an

    Die Wirtschaftskrise ist zwar noch nicht in den Einkaufsstraßen angekommen, dafür umso heftiger beim Arbeitsmarktservice. Alleine im Vormonat sind über 23.000 Menschen zusätzlich auf Jobsuche gewesen. Neue Kurzarbeits-Regelung soll Schutz bieten.

    Foto © Viorel Railean - Fotolia

    270.436 Personen waren im November offiziell arbeitslos gemeldet, ein Zuwachs von 6,7 Prozent im Jahresvergleich. Dazu kommen noch 74.085 Schulungsteilnehmer, ein Plus von 9 Prozent. Somit waren im Vormonat insgesamt 344.521 Personen auf Jobsuche (plus 7,2 Prozent), die Arbeitslosenquote laut Eurostat lag bei 4,3 Prozent.

    Besonders schwer hatten es Langzeitarbeitslose, Behinderte, Ausländer und Leiharbeiter, geht aus der heute veröffentlichten Arbeitslosenstatistik des AMS hervor. Auffallend ist, dass das Industrieland Oberösterreich überdurchschnittlich stark Personal abgebaut hat, galt doch die Industrie bisher als widerstandsfähig gegenüber der globalen Wirtschaftskrise. Und auch bei den Branchen zeigt sich, dass der angebliche Jobmotor Gesundheitsberufe besonders schwächelte.

    Männer stärker betroffen

    Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen fiel bei Männern (plus 8,7 Prozent) stärker aus als bei Frauen (plus 4,5 Prozent). Bei Personen über 50 Jahre gab es einen Zuwachs von 10,1 Prozent, bei Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) von 4,4 Prozent. 207.790 Inländer waren im November arbeitslos gemeldet (plus 5,2 Prozent), demgegenüber stehen 62.646 jobsuchende Ausländer (plus 12,2 Prozent).

    Für Langzeitarbeitslose ist die Jobsuche nach wie vor sehr frustrierend. Hier gab es im Vormonat gleich einen Zuwachs von 30,3 Prozent auf 5.817 Personen. Die boomende Zeitarbeitsbranche hat einen Dämpfer erhalten, hier stieg die Zahl der Suchenden auf 28.876 Personen, ein Anstieg von 12,4 Prozent. Hingegen rückläufig war die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen mit Jobzusage (minus 6,9 Prozent).

    Vergleichsweise niedrig

    Der einzige Lichtblick ist der Arbeitsmarkt für Lehrlinge. Zwar gab es auch hier einen Anstieg der Lehrstellensuchenden um 2 Prozent, aber gleichzeitig legte die Zahl der offenen Lehrstellen um 4,5 Prozent zu.

    Sozialminister Rudolf Hundstorfer (S) verwies heute, Montag, auf die vergleichsweise noch immer niedrige Arbeitslosenrate in Österreich - mit 4,3 Prozent sei sie die geringste in der EU. "Die Beschäftigung wächst mit plus 35.000 Personen auf 3,467 Millionen Beschäftigte kräftig und der Lehrstellenmarkt entspannt sich weiter", so der Minister.

    Er verwies auf die neue Kurzarbeits-Regelgung, die diese Woche ins Parlament gebracht wird. "Sie garantiert den Beschäftigten weiterhin maximalen Schutz, macht Kurzarbeit für Unternehmen billiger und hilft beim Erhalt von Arbeitsplätzen und der Vermeidung von Arbeitslosigkeit", unterstrich der Sozialminister. Derzeit sind 2.821 Beschäftigte in 31 Betrieben in Kurzarbeit. Die neue Regelung sieht vor, dass der Staat ab Jahresbeginn den Arbeitgeberanteil für die Sozialversicherung nicht erst ab dem siebenten Monat in Kurzarbeit, sondern bereits ab dem fünften Monat übernimmt.


    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Prozessauftakt gegen mutmaßliches ISIS-Mitglied

      Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mann die Mitgliedschaft in der radikal ...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Die Grünen: Auftakt in Judendorf-Straßengel 

      Die Grünen: Auftakt in Judendorf-Straßengel

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!