Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Mai 2013 18:20 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Kim provoziert mit neuem Raketenabschuss Olivenöl: Es ging nicht um die Konsumenten Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Kim provoziert mit neuem Raketenabschuss Olivenöl: Es ging nicht um die Konsumenten
Zuletzt aktualisiert: 03.12.2012 um 06:59 UhrKommentare

Derzeit kein Verdacht gegen Politiker oder Beamte

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in der Eurofighter-Causa in zwei Richtung: Ob es Bestechung gegeben hat, um den Ankauf der Eurofighter zu beeinflussen, und ob bei den nach der Typenentscheidung vereinbarten Gegengeschäften "angeschoben" worden sei.

Foto © Reuters

Während es bei der Beschaffung noch keinen Verdacht gegen bestimmte Personen wie Politiker oder Beamte gebe, habe man bei den Gegengeschäften konkrete Verdächtige, sagte Gerhard Jarosch von der Staatsanwaltschaft Wien in der ORF-Sendung "Im Zentrum" am Sonntagabend.

Namen wollte Jarosch natürlich nicht nennen, diese sind aber öffentlich schon weitgehend bekannt. Jarosch sagte zudem, dass es nicht Aufgabe der Staatsanwaltschaft sei, zu prüfen, ob Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) ausreichend Basis dafür habe, vom Vertrag zurückzutreten oder Schadensersatzansprüche zu stellen. Eine vom Grünen Peter Pilz angekündigte Anzeige gegen mehrere Beamte des Verteidigungsministeriums sei bei der Staatsanwaltschaft noch nicht eingelangt, so der Staatsanwalt.

"Alles rechtens"

Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) zeigte sich indes weiter überzeugt, dass beim Jet-Kauf und den Gegengeschäften alles rechtens gewesen sei. "Es ist alles gelaufen - aus meiner Sicht -, wie es hätten laufen sollen." Er habe keine Auffälligkeiten wahrgenommen und sehe weiterhin keinen Anhaltspunkt, dass hier etwa unsauber gewesen sei. Immerhin sei der Eurofighter-Kauf in einem Untersuchungsausschuss und fünf Mal vom Rechnungshof geprüft worden. Die Gegengeschäfte seien keine Luftgeschäfte, sondern für die Wirtschaft profitabel gewesen. Zu den großen Profiteuren hätten die FACC, Magna und MAN gehört. Das Wirtschaftsministerium habe die Geschäfte geprüft und habe von Briefkastenfirmen, die jetzt im Visier der Justiz sind, nichts gewusst.


KLEINE.tv

Nordkorea schießt drei Raketen ab

Noch nicht bewertet

 

Politik im Bild

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat 

Schwarz-gelber Protest im Nationalrat

 

Griechenland in der Krise



Politiker und Promis im Visier der Justiz

Foto: APA/AP/Reuters
 

Steirische Strukturreform

APA

Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang