Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 25. April 2014 08:32 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Obama berät mit EU über Russland-Sanktionen Heinisch-Hosek übersteht Misstrauensantrag Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Obama berät mit EU über Russland-Sanktionen Heinisch-Hosek übersteht Misstrauensantrag
    Zuletzt aktualisiert: 03.12.2012 um 09:32 UhrKommentare

    Journalisten im Fall Strasser zur Aussage bereit

    Die zwei britischen Journalisten, die die Lobbyingaffäre um Ex-Innenminister Strasser ins Rollen gebracht haben, stehen dem Gericht in Wien zur Verfügung. Sie widersprachen damit der Darstellung, im Prozess nicht zur Aussage bereit zu sein.

    Angeklagt: Ex-ÖVP-Politiker Ernst Strasser

    Foto © APAAngeklagt: Ex-ÖVP-Politiker Ernst Strasser

    Die zwei britischen Journalisten, welche die Lobbying-Affäre um Ex-Innenminister Strasser ins Rollen gebracht haben, stehen dem Gericht in Wien nach eigenen Angaben zur Verfügung. Sie wollten nur nicht gefilmt oder fotografiert werden, um ihre Identität nicht preiszugeben und weiter undercover arbeiten zu können. Sie widersprachen damit der Darstellung, im Prozess nicht zur Aussage bereit zu sein.

    Die „Sunday Times“ kooperiere voll mit der österreichischen Justiz und die beiden Journalisten hätten sich auch gerne den Fragen im Gericht gestellt, stellten die beiden in einer Stellungnahme am Sonntagabend klar. Sie wären im Prozess gegen den ÖVP-Delegationsleiter im EU-Parlament auch zu einer Videobefragung bereit gewesen. Dieser Vorschlag sei aber nicht angenommen worden.

    Um einen "verhüllten" Zeugenauftritt, wie das in Österreich kolportiert wurde, sei es aber nie gegangen. Die „Sunday Times“ spricht von einem möglichen Missverständnis oder einer Fehlübersetzung. Die Reporter weisen in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass ihr Wunsch in Großbritannien nicht unüblich wäre, da filmen und fotografieren im Gericht ohnehin nicht erlaubt sei. Das ist freilich auch bei Prozessen in Österreich der Fall, allerdings nur während der Verhandlung. Beim Einlass in den Gerichtssaal können Angeklagte und Zeugen aber abgelichtet werden.

    Richter Georg Olschak hatte im Prozess bekannt gegeben, dass Claire Newell und Jonathan Calvert nicht aussagen werden, weil sie nur "bei Wahrung der totalen Anonymität" zu einer Zeugenaussage bereit gewesen wären. Ein "verhüllter" Zeugenauftritt sei "nach der österreichischen Strafprozessordnung aber nicht vorgesehen", erklärte Olschak. Sein Fazit: "Es gibt keine Aussagebereitschaft der Journalisten."

    Quelle: APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Ukraine: Tote nach Militäraktion

      Die Lage in der Ostukraine droht zu eskalieren. Bei dem Einsatz der ukra...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf 

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      100 Jahre 1. Weltkrieg

      Kriegsgegner, Frontlinien und die wichtigsten Kriegsschauplätze. Die Fakten auf einen Blick.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang