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    Zuletzt aktualisiert: 17.11.2012 um 17:41 UhrKommentare

    NR-Wahl: Grüne Landeslisten komplett, Maurer ausgestochen

    Foto © APA

    Die Grünen haben am Samstag ihre Landeslisten für die Nationalratswahl 2013 fertiggestellt. Größere Überraschungen sind bei den Mitgliederversammlungen in Oberösterreich, der Steiermark und Tirol ausgeblieben. Einzige Ausnahme war Tirol, wo sich Ex-ÖH-Chefin Sigrid Maurer in der Stichwahl um den zweiten Listenplatz nicht durchsetzen konnte und einer überregional unbekannten Kandidatin unterlag.

    Bei der Nationalratswahl 2008 schaffte es nur ein einziger Tiroler Grüner über die Landesliste in den Nationalrat, der zweite Listenplatz gilt daher schon als Kampfmandat. Dennoch gab die Grüne Basis bei der Abstimmung am Samstag der überregional unbekannten Juristin Aygül Berivan Aslan den Vorzug vor Maurer. Die 31-Jährige setzte sich in der Stichwahl überraschend deutlich mit 66 Prozent der Stimmen durch. Maurer landete nur auf Platz 3. Sie muss sich nun um einen wählbaren Platz auf der Bundesliste bemühen. Der erste Listenplatz in Tirol ging erwartungsgemäß an Parteichef Georg Willi.

    In der Steiermark standen die beiden Spitzenplätze mit Landesparteichef Werner Kogler und Judith Schwentner von vornherein fest. Den dritten Listenplatz konnte sich der Obmann der Grünen Bäuerinnen und Bauern, Thomas Waitz sichern.

    Ein deutlich stärkeres Gerangel um die vorderen Listenplätze gab es in Oberösterreich: Die aus dem U-Ausschuss bekannte Abgeordnete Gabriela Moser setzte sich im Kampf um den ersten Listenplatz gegen den Steyrer Gemeinderat Reinhard Kaufmann deutlich durch (89,4 Prozent).

    In den sechs anderen Bundesländern sind die Landeslisten bereits fertig. Wegen des starken Mitspracherechts der Mitglieder sind die Grünen traditionell die erste Partei, die ihre Wahllisten fixiert. Die Bundesliste wird am 1. Dezember beim Bundeskongress in Linz festgezurrt. Während die ersten beiden Listenplätze schon feststehen dürften - Spitzenkandidatin wird Parteichefin Eva Glawischnig vor Vize Werner Kogler - zeichnet sich auch hier ein veritables Match um die aussichtsreichen Plätze dahinter ab.

    Quelle: APA

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