Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 23. April 2014 19:01 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Israel sagte Vermittlungsgespräch mit Palästina ab Heftige Straßenschlachten in Rio - Ein Toter Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Israel sagte Vermittlungsgespräch mit Palästina ab Heftige Straßenschlachten in Rio - Ein Toter
    Zuletzt aktualisiert: 14.11.2012 um 14:42 UhrKommentare

    Lehrer und Schüler wollen mitreden

    Geht es nach Unterrichtsministerin Claudia Schmied sollen allein die Eltern entscheiden, ob Schulen als verschränkte Ganztagsschulen geführt werden. Lehrer- und Schülervertreter pochen auf das Recht, mitentscheiden zu dürfen.

    Foto © APA

    Die AHS-Direktoren wehren sich gegen den Vorschlag von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) und Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer (V), dass die Einführung von verschränkten Ganztagsschulen mit abwechselnder Folge von Unterricht und Freizeitteilen künftig auch ohne Zustimmung von Lehrern möglich sein soll. "Ich halte es für einen Skandal, die Gruppe, die für die pädagogischen Maßnahmen zuständig ist, von der Entscheidung auszuschließen", pocht Willhelm Zillner, Sprecher der AHS-Direktoren, gegenüber der APA auf ein Mitspracherecht der Lehrer. Indes wollen künftig auch die Schüler mitreden dürfen.

    Damit eine Klasse bzw. eine Schule als Ganztagsschule in der verschränkten Form geführt werden kann, müssen derzeit jeweils zwei Drittel der Eltern der betroffenen Schüler sowie zwei Drittel der unterrichtenden Lehrer zustimmen. Würden die Lehrer künftig bei einer solchen Entscheidung übergangen, werde allerdings deren Widerstand zunehmen, warnt Zillner: "Wie auch immer die Lehrer dazu stehen - bei einer solchen Vorgangsweise werden sie dagegen sein."

    Dabei seien Lehrer durchaus nicht generell gegen die verschränkte Ganztagsschule und auch nicht schuld am bisher schleppend verlaufenden Ausbau ganztägiger Schulformen, betont Zillner. Diejenigen, die sich wehren, täten dies, "weil die Rahmenbedingungen nicht geklärt sind". So würden derzeit die Rahmenbedingungen nicht mitgedacht, etwa, dass für ganztägige Formen auch entsprechende Freizeiträume und Lernzonen nötig seien."Ich kann beiden Formen (Nachmittagsbetreuung und verschränkter Form, Anm.) etwas abgewinnen. Aber es braucht dafür eine menschenwürdige Umgebung."

    Die VP-nahe Schülerunion hat sich unterdessen am Mittwoch in einer Aussendung gegen den Vorschlag gewehrt, dass künftig die Entscheidung allein bei den Eltern liegen soll. Die Schülervertreter fordern, dass alle drei Schulpartner - also Schüler, Lehrer und Eltern - im Rahmen des Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) mitbestimmen können sollen.


    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Aufnahmen von vermisstem Politiker

      Ein Amateur-Video zeigt einen vermissten Abgeordneten aus der Ostukraine...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf 

      Verhandlungen zur Ukraine in Genf

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      100 Jahre 1. Weltkrieg

      Kriegsgegner, Frontlinien und die wichtigsten Kriegsschauplätze. Die Fakten auf einen Blick.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang