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    Zuletzt aktualisiert: 08.11.2012 um 13:57 UhrKommentare

    ÖVP-Abgeordneten im Visier der Justiz

    Foto © APA

    Die Tiroler ÖVP-Abgeordnete Karin Hakl ist im Visier der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Wien hat die Aufhebung ihrer Immunität beantragt. Grund sind Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Vorwurf der verdeckten Wahlkampffinanzierung durch die Telekom Austria.

    Der Vorsitzende des Immunitätsauschusses, der ÖVP-Abg.Wolfgang Großruck, bestätigte das Auslieferungsbegehren. Er kündigte an, dass sich der Auschuss demnächst, möglicherweise schon in der nächsten Woche, damit befassen werde. Zu klären sei, ob es bei den Hakl zur last gelegten Vorwürfen einen Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Abgeordnete gebe. Dieser Entscheidung wollte Großruck aber nicht vorgreifen.

    Die Telekom Austria hatte im Jahr 2008 20.000 Euro für den Nationalratswahlkampf der ÖVP im Wahlkreis Innsbruck bezahlt. Hakl war dort lokale Spitzenkandidatin. Abgewickelt wurde der Wahlkampf von der Werbeagentur des nunmehrigen Tiroler VP-Geschäftsführers Martin Malaun, bezahlt zumindest teilweise von Partei, ÖVP-Wirtschaftsbund und Telekom. Der Grüne Abg. Pilz hatte Hakl im April bei der Staatsanwaltschaft Wien wegen Untreue angezeigt.

    Quelle: APA

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