Nur 0,07 Prozent liegt Obama voran
Kopf-an-Kopf-Rennen im Finale des US-Wahlkampfes. New Yorks Bürgermeister Bloomberg empfahl überraschend, für Obama zu stimmen.

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Präsident Barack Obama geht laut jüngsten Umfragen mit einem hauchdünnen "Vorsprung" von 0,07 Prozentpunkten vor Mitt Romney in das letzte Wahlkampf-Wochenende. In einer in der Nacht auf gestern veröffentlichten Umfrage kam Obama auf 48,56 Prozent, Romney erzielte 48,49 Prozent.
Mit umso größerer Spannung wurden die in der vergangenen Nacht fälligen Arbeitslosenzahlen für Oktober erwartet. Experten hielten es für möglich, dass das Ergebnis noch unentschiedene Wähler auf die eine oder andere Seite ziehen könnte.
Die schwache Wirtschaft und die hohe Arbeitslosigkeit waren von Anfang an die dominierenden Themen des Wahlkampfes. Romney lastet Obama Versagen auf beiden Gebieten an. Die Arbeitslosenquote war allerdings im September erstmals seit Langem unter die Acht-Prozent-Marke gesunken, auf 7,8 Prozent gesunken.
Schützenhilfe erhielt der Amtsinhaber überraschend vom New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg. Dieser äußerte sich zwar auch enttäuscht über die vergangenen vier Obama-Jahre, aber er hält den Demokraten "immer noch für am besten geeignet, die Herausforderungen für das Land zu meistern". Der parteilose Bloomberg verwies in diesem Zusammenhang auf "Sandy". Die Zerstörung, die der Sturm nach New York und in andere Teile des Nordostens gebracht habe, "hat scharf vor Augen geführt, was bei der Präsidentenwahl am Dienstag auf dem Spiel steht", sagte der Bürgermeister.
Obama und Romney selbst kehrten nach einem Waffenstillstand wegen der verheerenden Folgen von "Sandy" wieder auf ihren gegenseitigen Angriffskurs zurück. Beide konzentrieren sich in ihrem Endspurt auf besonders heiß umkämpfte US-Staaten. So reiste Obama nach Wisconsin, Nevada und Colorado, Romney hielt gleich drei Kundgebungen in Virginia ab.












