New Yorker Bürgermeister Bloomberg für Obama

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Im Endspurt vor der US-Präsidentenwahl erhält Amtsinhaber Barack Obama Schützenhilfe vom New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg: Der frühere Republikaner sprach sich unter dem Eindruck der Wirbelsturmkatastrophe, in der Obama als Krisenmanager punkten konnte, für dessen Wiederwahl aus.
Der parteilose Bloomberg begründete die Wahlempfehlung für Obama mit der Klimapolitik, für die der Präsident eintrete. "Unser Klima wandelt sich", schrieb der Bürgermeister am Donnerstag in einem Meinungsartikel für den von ihm gegründeten Finanznachrichtenanbieter Bloomberg. Extreme Wetterlagen könnten die Folge sein. Daher müsse sofort gehandelt werden. Der Bürgermeister verwies dabei auf die massiven Schäden, die der Sturm "Sandy" entlang der US-Ostküste angerichtet hatte.
Obama habe wichtige Schritte in diese Richtung unternommen, während sein republikanischer Herausforderer Romney von früheren Positionen zur Bekämpfung des Klimawandels abgerückt sei, stellte Bloomberg fest. Auch bei anderen Themen habe Romney seine Haltung geändert.
Obama und Romney setzten unterdessen ihren Wahlkampf fort, um unentschlossene Wähler auf ihre Seite zu ziehen. In Umfragen liegen beide Kandidaten in etwa gleichauf. Ein wichtiges Signal für die Wahl am Dienstag dürfte der Arbeitsmarktbericht setzen, der am Freitagnachmittag (13.30 Uhr MEZ) veröffentlicht werden sollte. Gerechnet wurde mit einer Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent im Oktober. Bisher ist kein US-Präsident wiedergewählt worden, wenn der Anteil über acht Prozent lag. Romney wirft Obama vor, nicht genug für die US-Wirtschaft zu tun und die hohe Arbeitslosigkeit nicht in den Griff zu bekommen.












