Amtszeit von Kapellari könnte sich verlängern

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In der Steiermark steht ein Bischofswechsel bevor. Die um zwei Jahre verlängerte Amtszeit von Egon Kapellari endet am 13. Jänner mit seinem 77. Geburtstag, was allerdings nicht heißt, dass Rom zu diesem Zeitpunkt bereits einen Nachfolger bestellt hat. Es könnte auch ein apostolischer Administrator eingesetzt werden, der auch Kapellari selbst sein könnte.
Der Diözesanbischof äußerte sich skeptisch, dass der Wechsel schon im Jänner vollzogen wird. Kapellari hatte Donnerstagabend im ORF Steiermark gemeint: „Im Prinzip wäre es im Jänner so weit, aber ich glaube nicht, dass es so rasch geht.“ Gerüchte, dass der Papst ihn bereits gebeten habe, länger zu bleiben, seien falsch. Er sei sich jedenfalls sicher, dass man alles tun wird, damit kein „Vakuum“ zwischen seiner Amtszeit und der seines Nachfolgers entsteht und damit es zu einem „geordneten Übergang“ kommen werde.
Dieser Übergang könnte auch mithilfe eines apostolischen Administrators erfolgen, der auch vom Papst bestellt wird und die Amtsgeschäfte - mit einigen kompetenzmäßigen Einschränkungen - bis zur Bischofsernennung führt. In der Regel wird damit der scheidende Bischof betraut, wie dies in Person Kapellaris bei seinem Wechsel von Kärnten in die Steiermark 2001 schon einmal für einige Monate der Fall war.












