17 Jahre Haft für Anschlagspläne gegen USA

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Ein heute 27-jähriger Mann ist am Donnerstag im US-Bundesstaat Massachusetts zu 17 Jahren Haft verurteilt worden, weil er Sprengstoffanschläge mit ferngesteuerten Modellflugzeugen gegen Regierungsgebäude der USA geplant hatte. Rezwan F. war im September 2011 verhaftet worden und hatte sich geständig gezeigt.
Anschließend solle der Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida unter Auflagen auf freien Fuß kommen, urteilte ein Gericht in Boston. Verdeckte Ermittler der US-Bundespolizei FBI hatten dem diplomierten Physiker vor mehr als einem Jahr eine Falle gestellt: Die Ermittler gaben sich ihm gegenüber als Al-Kaida-Anhänger aus und versorgten F. mit einem Modellflugzeug, Sprengstoff-Attrappen und Handfeuerwaffen.
Das FBI griff zu, als der Mann eine neue Lieferung seiner vermeintlichen Komplizen in einem Lager verstauen wollte. Den Ermittlern zufolge wollte der Al-Kaida-Anhänger mit Sprengstoff gefüllte Modellflugzeuge in die Kuppel des Kapitols und in das US-Verteidigungsministerium, das Pentagon-Gebäude, lenken.
Zeitgleich habe er bei einem Bodenangriff mit Kalaschnikow-Sturmgewehren und Granaten so viele Menschen wie möglich töten wollen. Die Staatsanwaltschaft warf F. außerdem den Versuch vor, Material zum Bombenbau für Anschläge auf US-Soldaten im Irak weiterzuleiten. Er habe Mobiltelefone zu Zündern umgebaut, um diese Al-Kaida zur Verfügung zu stellen.













