Almfutterflächen: "Abweichungen nachjustieren"
Problem der Bauern, die durch Flächenabweichungen von hohen Strafzahlungen bedroht sind, ist noch ungelöst. Strafen will man aber verhindern.

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Wenn die Angaben eines Bauern über die Größe seiner Almfutterfläche um 30 Prozent von den Berechnungen des Prüfers abweichen, wie auch in Kärnten geschehen, dann sei das eine "krasse Fehlleistung", meinte August Astl, Generalsekretär der Landwirtschaftskammer Österreich, bei einer außerordentlichen Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Kärnten. Aufgrund dessen habe der EU-Rechnungshof das österreichische System als nicht zuverlässig eingestuft. "Der Almleitfaden ist nicht ausreichend sauber angewendet worden." Durch genaue Berechnungen durch die AMA wolle die Republik verhindern, dass zur Strafe weniger Geld aus Brüssel fließe.
"Die Bauern müssen nun gemeinsam mit der Kammer dafür sorgen, dass bei einer Vorort-Kontrolle keine signifikanten Abweichungen festgestellt werden. Wenn Unschärfen bestehen, müssen jetzt noch Korrekturen gemacht werden", riet Astl zur Nachjustierung innerhalb der gesetzten Frist. Schlechte Qualität der Orthofotos sei keine ausreichende Erklärung.
Bei den Bauern, die durch Flächenabweichungen von hohen Strafzahlungen bedroht sind (wir berichteten), werde man im Zuge von Einzelfallverfahren genau aufarbeiten, ob Flächenentwicklung und Angaben erklärbar seien. ?In der überwiegenden Zahl der Fälle können wir mit Sanktionsfreiheit rechnen.“ Besonders tragisch sei die Lage der "Aufzinser", die Vieh auf fremde Almen aufgetrieben, aber nie selbst Angaben gemacht haben. "Sie können nichts dafür. Da müssen wir schauen, dass wir aus dem Problem herauskommen."













