Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 26. Oktober 2014 00:08 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Braucht Österreich die Neutralität noch? Frau im Iran trotz Protesten erhängt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Politik Nächster Artikel Braucht Österreich die Neutralität noch? Frau im Iran trotz Protesten erhängt
    Zuletzt aktualisiert: 19.10.2012 um 22:51 UhrKommentare

    Androsch und Blecha im Pensionszwist

    Androsch fordert Parteifreund Blecha auf, zuzuhören statt zu "diffamieren". Die beiden geraten sich über das Pensionssystem in die Haare.

    Hannes Androsch

    Foto © APAHannes Androsch

    "Ich bin schon sehr überrascht": So reagiert SPÖ-Pensionistenchef Karl Blecha auf ein Schreiben von seinem Parteifreund Hannes Androsch (und Bernd Marin), in dem "der liebe Charly Blecha" und Gleichgesinnte zum Zuhören und einem sachlichen Dialog im Streit über das Pensionssystem aufgefordert werden. Hintergrund ist der jüngste Aufruf von Experten zu einer "ultimativen Pensionsreform", den auch Androsch unterschrieben hat und der von Blecha und ÖVP-Seniorenchef Andreas Khol als noch nie da gewesener "Angriff auf die soziale Sicherheit" abgelehnt wurde.

    Androsch drängt jetzt auf einen Dialog "um die besten Pensionsreformvarianten auf der Höhe der Zeit" statt "Gesprächsverweigerung und Diffamierungen". Orientiert am Beispiel Schwedens, das "als eines der besten, stabilsten, nachhaltigsten und sozialsten weltweit" gelte. Das bestreitet Blecha erneut: Schweden sei dabei, Pensionen um drei Prozent zu kürzen, kontert der Präsident des SPÖ-Pensionistenverbandes.

    Blecha gibt sich auch empört über die Aussagen des IHS-Chefs Christian Keuschnigg in der Kleinen Zeitung, weil dieser erklärt hatte, der Steuerzahler müsse ein Drittel oder rund 18 Milliarden Euro zu den Pensionen beisteuern. Das sei nachweislich falsch, sagt Blecha.

    Der "echte Staatszuschuss" habe zuletzt 3,7 Milliarden betragen. Denn im Budgetposten "Bundesmittel" seien viele Kosten enthalten, die nichts mit der eigentlichen Pension zu tun hätten. Wie eine runde Milliarde für Armutsbekämpfung, Kosten der Invaliditätspensionen - die anderswo das Gesundheitsbudget trage -, Ersatzzeiten für Arbeitslosigkeit, Kindererziehung oder Präsenzdienst. Das seien "politisch gewollte Sonderausgaben", die man den Pensionisten nicht vorhalten könne, sagt Blecha und fügt hinzu: "Ich werde mit Androsch sicher in Kürze ein Gespräch führen."

    WOLFGANG SIMONITSCH

    Foto

    Foto © APA

    Bild vergrößernSPÖ-Pensionistenchef Karl Blecha Foto © APA

    Mehr Politik

    Mehr aus dem Web

      KLEINE.tv

      Cameron auf den Barrikaden

      Nachforderungen der EU an Großbritannien im Volumen von 2,1 Milliarden E...Noch nicht bewertet

       

      Politik im Bild

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt 

      Über 600 Rekruten am Sportplatz St. Andrä angelobt

       

      100 Jahre Erster Weltkrieg

      Eine Reise an Orte, die bis heute vom Krieg gezeichnet sind. Elf illustrierte Reportagen auf 285 Seiten. Das neue Buch der Kleinen Zeitung ist ab sofort im Online-Shop erhältlich.

       


      Steirische Strukturreform

      APA

      Die Landesspitze baut die Gemeindestruktur massiv um. Im Jahr 2015 soll es von den derzeit 539 nur mehr 285 Gemeinden geben.

      Griechenland in der Krise



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!