UNO-Soldat bei Hinterhalt in Darfur getötet
Im Norden Darfurs sind bei einem Angriff aus dem Hinterhalt ein Blauhelmsoldat getötet und drei weitere verletzt worden. Ein Konvoi der UNO-Mission UNAMID sei am Vormittag wenige Kilometer vor Hashaba beschossen worden, meldete diese am Mittwoch. Die Gruppe aus Soldaten, Polizisten und zivilen Mitarbeitern war unterwegs nach Hashaba, um Berichte über den Tod von über 70 Zivilisten zu untersuchen.
Die Zahl der getöteten UNAMID-Mitarbeiter steigt damit auf 43 innerhalb von fünf Jahren. Zuletzt waren am 2. Oktober vier Nigerianer bei einem Hinterhalt im Westen Darfurs mit Granaten getötet worden.
Ein Großteil der Übergriffe wird Milizen zur Last gelegt, die die Regierung in Khartum unterstützen. Die 23.500 Mann starke UNO-Truppe soll in Darfur den Konflikt zwischen aufständischen Bauernstämmen und arabischen Reitermilizen aufseiten der Regierung befrieden. In dem Konflikt wurden seit 2003 nach UNO-Schätzungen mindestens 300.000 Menschen getötet wurden.












