Obama schlug in zweitem TV-Duell zurück

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US-Präsident Obama und sein Kontrahent Romney haben sich bei der zweiten von drei TV-Debatten wenige Wochen vor der Wahl einen heftigen verbalen Schlagabtausch geliefert. Mehrfach warf Obama seinem Herausforderer bei der Diskussion am Dienstagabend in Hempstead im Bundesstaat New York vor, die Unwahrheit zu sagen. Damit entschied er das Duell laut einer Schnellumfrage für sich.
In einer nicht repräsentativen Umfrage von CNN/ORC sagten 46 Prozent der befragten Wähler, der Amtsinhaber habe die TV-Debatte gewonnen. Nur 39 Prozent sahen Romney vorn.
Der Republikaner verdrehe die Tatsachen etwa in der Energie- und Sozialpolitik und mache den Wählern Steuerversprechen, die er nicht halten könne, kritisierte Obama. Romney dagegen hielt dem Präsidenten vor, in seinen vier Jahren im Weißen Haus viele Zusagen gebrochen zu haben.
Obama warf seinem republikanischen Herausforderer eine Politik für die Reichen vor. Romney verfolge das Ziel, "dass für die Leute an der Spitze andere Regeln gelten", sagte er. Der Republikaner attackierte den Präsidenten dagegen wegen der Staatsverschuldung. "Als er sich um das Amt bewarb, sagte er, er könne das Defizit halbieren. Stattdessen hat er es verdoppelt", sagte Romney. Er warf Obama zudem vor, die Öl- und Erdgasförderung in den USA zu behindern. Obama konterte auch hier scharf: Die Ölproduktion in den USA sei gestiegen, Öl- und Gasimporte gesunken.
Auch die Tötung des US-Botschafters Chris Steven in Libyen provozierte eine harte Auseinandersetzung. Romney hielt der Obama-Regierung vor, zunächst verschleiert zu haben, dass es sich um einen Terroranschlag gehandelt hätte. Obama wies das scharf zurück und warf Romney vor, mit der tödlichen Attacke versucht zu haben politisch zu punkten. "Man schlägt aber aus einer Angelegenheit nationaler Sicherheit kein politisches Kapital", meinte Obama scharf.












